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Künstlergespräch und Buchpräsentation
Heinrich Dunst, Kolja Reichert (Bundeskunsthalle Bonn) 

Gespräch 

Foto: Detlef Schneider

Der Kritiker und Autor Kolja Reichert hat sich im deutschsprachigen Raum durch seine Moderation und Textarbeit konsequent dafür eingesetzt, die Kunst für ein breites Publikum zu öffnen. Interessant ist auch sein Ausspruch, dass sich Kunst als Philosophie mit Objekten verstehen lässt. Dies scheint auch eine gewisse Verbindung zum Werk von Heinrich Dunst zu implizieren und so wundert es nicht, dass Reichert ein Weggefährte des Künstlers ist und seine Arbeit kennt und schätzt. 

Die HALLE FÜR KUNST hat Kolja Reichert eingeladen, um im Gespräch mit Heinrich Dunst interessante Fragen zu dessen künstlerischem Œuvre aufzuspannen. Wie lässt sich Dunsts Arbeitsweise am besten begreifen? Und welche besonderen Erkenntnisse lassen sich dabei über die Ausstellung gewinnen? 

Reichert wird außerdem sein neues Buch Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunst (Klett-Cotta 2022) vorstellen.

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Künstler*innen

Teilnehmende Künstler*innen

Kolja Reichert

*1982, lebt in Bonn und Berlin

ist Kunstkritiker und Programmkurator mit Schwerpunkt Diskurs in der Bundeskunsthalle Bonn. Er studierte Philosophie und Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin und unterrichtete unter anderen an der Städelschule, Frankfurt, der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Universität der Künste Berlin und am Institut Art Basel. Reichert war als (Kultur-) Redakteur für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Spike Art Quarterly tätig und hat unzählige Essays und Kritiken in Magazinen und Zeitungen wie Die Zeit, Spex,Weltkunst, art in america und frieze publiziert. Zuletzt erschienene Bücher umfassen Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunst (Klett-Cotta 2022), sowie Krypto-Kunst. Digitale Bildkulturen (Wagenbach 2021). Für seine Leistungen als Kritiker erhielt Kolja Reichert im Jahr 2012 den Preis für Kunstkritik der deutschen Kunstvereine und der Art Cologne, sowie 2018 den Will-Grohmann-Preis der Berliner Akademie der Künste.

Foto: Detlef Schneider