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Vater Staat und Mutter Natur
Vera Hagemann 

Performance 

Foto: Vera Hagemann

Die Videoarbeiten von Yalda Afsah schaffen einen umfassenden Blick auf die Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Es entstehen Momente der Zuneigung und Fürsorge, aber auch Macht und Kontrolle des Menschen über die Natur werden ersichtlich. Dieser Umgang hat sich auch tief in unseren Sprachgebrauch eingeschrieben, prominentes Beispiel hierfür bilden die scheinbaren Antipoden Vater Staat“ und Mutter Natur“. Die Performance nimmt ihren Ausgang in solchen Zuschreibungen und eröffnet einen kritischen Blick auf die Bedeutungen, welche dem Tier- und Pflanzenreich aus menschlicher Sicht zugeschrieben werden. Dabei kommen auch Umweltaktivist*innen aus den 1970er-Jahren bis heute zu Wort.

Die Performance findet in Kooperation mit dem Institut für Geschichte, Universität Graz und der 2. Liga für Kunst und Kultur statt.

Künstler_innen

Teilnehmende Künstler_innen

Vera Hagemann

*1979 Ostberlin, lebt in Graz

hat von 1999 – 2003 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig studiert. Im Anschluss folgten Stationen am Staatsschauspiel Dresden, in Mühlheim an der Ruhr und Köln. Seit 2005 arbeitet Vera Hagemann als freie Theaterschaffende in Graz und gründete hier das Performancekollektiv zweite liga für kunst und kultur. Von 2011 – 2019 war sie Programmbeauftragte für Theater/​Performance/​Tanz im Forum Stadtpark und wirkte außerdem in zahlreichen spartenübergreifenden Projekten mit.

Foto: Vera Hagemann