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Die COVID-Pandemie und soziale Ungleichheit
Laura Wiesböck 

Vortrag 

Foto: Katharina Gossow

Der Vortrag beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der COVID19-Krise und zeigt neue und verstärkte ungleichheitsstrukturierende Zuschreibungen und Ausgrenzungen auf. Darüber hinaus skizziert er potenzielle Auswirkungen der anhaltenden Arbeitsmarkt- und Wirtschaftskrise auf das Demokratievertrauen in Österreich. Wiesböck stellt sich Themen wie Obdachlosigkeit, aber auch häuslicher Gewalt, und spricht über das von Kindheit anerzogene Männlichkeitsbild, in dem es noch immer nicht erlaubt ist, Angst und Verletzlichkeit zu zeigen. In ihren derzeitigen Untersuchungen beschreibt sie das gesellschaftliche Miteinander und dessen Bedeutung für das psychosoziale Wohlbefinden, sowie der daraus resultierenden Lebensqualität von Menschen. Ziel der interdisziplinären Studie ist es, die vielfältigen Konsequenzen der COVID-19-Pandemie auf das (Er-)Leben von Intimität, Sexualität und Solidarität zu erforschen.

Künstler_innen

Teilnehmende Künstler_innen

Laura Wiesböck

*1987 Wien, lebt in Wien

ist Soziologin und Publizistin. Sie forscht zu Formen, Ursachen und Auswirkungen von sozialer Ungleichheit, insbesondere im Bereich Arbeit, Armut und Geschlecht. Für ihre akademische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kurt Rothschild Preis, dem Theodor Körner Preis und dem Danubius Young Scientist Award. In ihrem Buch In besserer Gesellschaft. Der selbstgerechte Blick auf die Anderen analysiert sie die menschliche Sehnsucht nach Überlegenheit.

Foto: Katharina Gossow