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Was bleibt?
Cevdet Erek 

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Das Video ist in englischer Sprache verfügbar.

In seinem Vortrag präsentiert der Künstler seine Aufarbeitung der Form, der historisch zugeschriebenen Funktion und der aktuellen Rezeption des Pergamonaltars, die er durch seine Arbeit Bergama Stereo (2019) und deren Variation Bergama Stereotip (2020) vorgenommen hat.

Die Arbeit, eine architektonische Installation mit Sound und einem Performance-Programm, bezieht sich auf den Altar und seinen berühmten Gigantomachie-Fries, der sich ursprünglich im heutigen İzmir, Türkei, dem historischen Pergamon befand. Die originalen Elemente wurden Ende des 19. Jahrhunderts nach Berlin transportiert und eine Rekonstruktion speziell für das neue Pergamonmuseum angefertigt. Bergama Stereo wurde an zwei verschiedenen Orten in Deutschland ausgestellt; zunächst in Bochum im Rahmen der Ruhrtriennale und im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwartskunst (Berlin, 2019). Anschließend wurde es als Bergama Stereotip bei Arter (Istanbul, 2020) neu entworfen und rekonstruiert, wodurch weiterführende Ideen wie Originalität, Remake und Rückkehr untersucht werden.

Cevdet Erek (*1974 Instanbul, lebt in Istanbul) hat Architektur an der Mimar Sinan University of Fine Arts in Istanbul und Sound Engineering & Design am Center for Advanced Studies in Music (MIAM) an der Istanbul Technical University, ITU studiert. Von 2005 – 2006 war Erek Artist-in-Residence an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam. Im Jahr 2011 hat Erek seinen PhD. in Musik von der ITU MIAM erhalten. 2012 wurde ihm der Nam June Paik International Media Award der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen verliehen. Erek unterrichtet an ITU TMDK and ITU MIAM in Istanbul.

Cevdet Erek’s Installationen wurden international in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. 2017 hat er die Türkei auf der 57. Biennale in Venedig mit seiner Arbeit ÇIN repräsentiert. Auf der dOCUMENTA (13) in Kassel hat Erek im Jahr 2012 seine Installation Room of Rhythms gezeigt, eine Arbeit die er später als ortsspezifische Version an verschiedene Istitutionen angepasst hat, darunter das MAXXI, Rom (2014), Istanbul Biennale (2015) und die Sydney Biennale (2016). Einzelausstellungen Cevdet Erek’s wurden in verschiedenen Institutionen gezeigt, darunter das Chicago Art Institute (chiçiçiçichiciçi, 2019); M HKA, Antwerpen (AAAAA, 2018); MUAC, Mexico City (A Long Distance Relation, 2017); Spike Island, Bristol (Alt Üst, 2014); und Kunsthalle Basel (week, 2012).

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