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Ausstellungsrundgang
Evelyn Plaschg: Viscous City

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Die Ausstellung Viscous City zeigt rund fünfundzwanzig Werke von Evelyn Plaschg und gibt einen umfassenden Einblick in ihre malerische Praxis, die sich zwischen Figuration und Abstraktion bewegt. Plaschg untersucht das Medium Malerei, indem sie Körper, Objekte und urbane Räume darstellt, ohne dabei klassische Vorstellungen von Repräsentation oder Porträt zu bedienen. Ihre fragmentarischen, gesichtslosen Figuren und wiederkehrenden Objekte wirken anonym, verletzlich und zugleich entpersonalisiert, wodurch sie weniger Individuen als kollektive Zustände oder innere Spannungen repräsentieren. In einer Zeit digitaler Bildproduktion, in der Körper permanent inszeniert und standardisiert werden, greift Plaschg diese gesellschaftlichen Fragen auf und verbindet sie mit einer malerischen Formsprache, die zwischen Präsenz und Auflösung changiert. Ihre jüngeren Arbeiten verschieben den Fokus zunehmend auf urbane Strukturen, Monotonien und seriell wiederholte Objekte, die durch ihre malerische Bearbeitung in Atmosphären, Emotionen und abstrakte Formen transformiert werden. Damit schafft sie eine eigentümliche Dynamik, in der Wiederholung und Verfremdung, Körperlichkeit und Auflösung, Gegenständlichkeit und Abstraktion gleichermaßen präsent sind.

Zur Ausstellung

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Evelyn Plaschg

*1988, Gnas, lebt in Wien

Einzelausstellungen (Auswahl): Paulina Caspari, München (2024), Scherben, Berlin (2024), Layr, Wien (2023), Galerie Kirchgasse, Steckborn (2021), Canopy, Malmö (2021), Kunstverein Nürnberg, Nürnberg (2021), Pina, Wien (2020), Parallel Vienna, Wien (2019), Zeller van Almsick, Wien (2017).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Esther II, New York (2025), Leopold Museum, Wien (2024), Hard Scent Salon, Kopenhagen (2024), Belvedere 21, Wien (2023), The Grand Chelsea, New York (2023), Kunstverein Eisenstadt (2022), Basel Social Club, Basel (2022), Kunstverein Bremerhaven (2022), Smolka Contemporary, Wien (2021), Belvedere 21, Wien (2019), Halle für Kunst, Lüneburg (2018), Acappella, Neapel (2018), Forum Stadtpark, Graz (2017), Glovebox, Auckland (2016), ENSBA, Paris (2016), Neuer Kunstverein, Wien (2016), MUMOK, Wien (2015).

Weitere Beiträge

A.rtificial I.ntrospection O.
Ausstellungsrundgang 

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Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (19352021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog.

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Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

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Susanne Wenger
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Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

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