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Eine Leiter zum Universum:
Stano Filko und die Kunst der Avantgarden

Patricia Grzonka 

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Der Vortrag ist in deutscher Sprache verfügbar

Bereits 2005 veröffentliche die schweizer Kunst- und Architekturtheoretikerin Patricia Grzonka mit Stano Filko (erschienen bei Arbor Vitae, Prag) eine frühe Betrachtung des Gesamtwerkes von Filko und war damit eine der Ersten, die sich zu dieser Zeit außerhalb der Slowakei für die Arbeit des Künstlers zu interessieren begann. Sie baut hier auf vielen persönlichen Gesprächen mit dem Künstler wie ihrem langjährigen inhaltlichen Interesse auf. Im Rahmen ihres Vortrages wird die Kunsthistorikerin eine Einführung in das Werk von Stano Filko vornehmen, die sich vor allem um eine Darstellung der verschiedenen zentralen Momente in seinen Arbeiten dreht. Sie folgt damit der eigenen künstlerischen Logik dieses eklektischen slowakischen Avantgardisten, der sich selbst zwischen Ost, West und dem Universum positionierte.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Dr. Patricia Grzonka

*St. Gallen, lebt in Wien

Dr. Patricia Grzonka ist Kunst- und Architekturhistorikerin und Kritikerin. Sie ist Dozentin an der Universität für angewandte Kunst in Wien und unterrichtet an der Universität Kassel im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung. Grzonka hat in Zürich und Rom studiert und schrieb ihre Dissertation im Bereich Architekturtheorie an der Technischen Universität in Wien. Grzonka hat zahlreiche Texte, Interviews und Essays in den Bereichen Kunst- und Architekturtheorie der Moderne, sowie Neo-Avantgarden verfasst. Ihre Texte werden regelmäßig in Ausstellungspublikationen veröffentlicht und sind Teil renommierter Kunstmagazine, darunter springerin, Texte zur Kunst, Kunstbulletin, Monopol und frieze, und Zeitungen wie Neue Zürcher Zeitung, profil und Falter. Im Jahr 2015 war sie Peisträgerin des Art Critics Award. Sie schrieb auf Einladung von Dušan Brozman bei Arbor Vitae, Prag (2005) einen umfangreichen Text über den Künstler, wie auch für den Tagungsband der 15. Tagung des Verbands österreichischer Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker, Hohenems (2011). 
www​.patri​cia​grzon​ka​.net

Weitere Beiträge

Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

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Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

Kathy Rae Huffman 

Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

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Karin Maria Schmidlechner zeigt in ihren Forschungen sowie in dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band Aus dem Blickfeld“, dass die Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit vielfältig und ambivalent waren, erweitert damit die wissenschaftliche Auseinandersetzung über deren Alltag und dekonstruiert zugleich gängige Narrative wie jenes der angepassten Frau oder der sogenannten Trümmerfrau“.

Karin M. Schmidlechner 

Eva Ursprung
The Art of Surfacing

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Eva Ursprung, _Anlegestelle_, 2026

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing präsentiert die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Ihre medienübergreifenden, feministischen und gesellschaftskritischen Ansätze kreisen um das Element Wasser als Metapher für Wandel und politische wie ökologische Prozesse.

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Susanne Wenger
Àdùnní Olórìṣà

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Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

Slide Show Susanne Wenger

Ausstellungsrundgang
Celina Eceiza: Ofrenda

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Celina Eceizas Werk wächst aus einer fast organischen, metabolischen Kraft heraus und umfasst Textilcollagen, Skulpturen, Malerei und Zeichnungen – mal winzig, mal monumental – gleichermaßen aufwendig wie elementar. Die Künstlerin verbindet handwerkliche Textiltechniken wie Patchwork und Collagen aus Fundstücken mit jüngsten Experimenten in Kreidepastellen, die ihren Bildern neue Fluidität verleihen.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Annemarie Arzberger
wachgeträumt

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Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark entwickelt Annemarie Arzberger in ihrer performativen Präsentation zum ersten Mal ein eigenes Stück und so zugleich ein Setting für ihre Puppen mit drei Szenen, das in einem imaginären Raumschiff spielt, eine Ausstellung umfasst sowie die Räumlichkeiten, das drei Szenen vorgeben: das Schlouflaboar, das Houloudeck und die Space-Grotten-Disco. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kombination aus Körper- und Puppentheater, welches die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina Arzberger aufführt und das mit musikalischen Momenten, arrangiert von Manuel Obriejtan, unterstützt wird. 
 

Slide Show Annemarie Arzberger