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STAGES – Hanna Besenhard 

Slide show

Hanna Besenhard, long long weekend, 2025

Bühnenelemente, Schafwolle, Wasserstoffperoxid, Thassos Marmor, verschiedene Dimensionen

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, long long weekend (Detail), 2025

Bühnenelemente, Schafwolle, Wasserstoffperoxid, Thassos Marmor, verschiedene Dimensionen

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, long long weekend (Detail), 2025

Bühnenelemente, Schafwolle, Wasserstoffperoxid, Thassos Marmor, verschiedene Dimensionen

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, Starry Hours,2025

Videoloop-Installation, Plakatwand-Format

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, Starry Hours,2025

Videoloop-Installation, Plakatwand-Format

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, Starry Hours,2025

Videoloop-Installation, Plakatwand-Format

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, Millennial Nap, 2024

Videoloop, geneigter Projektor

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, Millennial Nap, 2024

Videoloop, geneigter Projektor

Courtesy: die Künstlerin

Hanna Besenhard, Millennial Nap, 2024

Videoloop, geneigter Projektor

Courtesy: die Künstlerin

Das wiederkehrende Format von STAGES ist so radikal wie einfach: Jungen Künstler:innen aus Graz und der Steiermark wird für die Dauer eines Abends eine Bühne geboten – es kann auch zu längeren Präsentationen kommen. Die HALLE FÜRKUNST Steiermark dient aufstrebenden Künstler:innen der unmittelbaren Umgebung somit als Plattform, ihre Arbeit einem breiteren Publikum erfahrbar zu machen.

Hanna Besenhard arbeitet mit Video, Sound, Skulptur, Objekten und Dokumenten sowie Stempelkarten oder gefälschten Führerscheinen und verbindet oftmals mehrere Medien miteinander. Im Zentrum stehen dabei Apparate zeitbasierter Medien, ihre technologischen Grundlagen und Historien sowie ihre repräsentative und zeitliche Dynamik. Ein wiederkehrendes Element ist die Verbindung von klassischem analogem Material wie Marmor, Filz oder Tierfellen mit digitalen Druckverfahren und Video. Dabei geht es ihr nicht vorrangig um den Clash zwischen diesen Ebenen oder dem Aufzeigen eines Kontrasts, sondern aus ihnen heraus verdichtet sich eine Gesamterzählung zu einer Geschichte. Hierin liegt auch die Verbindung von Besenhard zu den beiden Ausstellungen von Caroline Mesquita und Leon Höllhumer, die aktuell in der HALLE FÜR KUNST Steiermark zu sehen sind.

Zur Ausstellung

Für ihre Interpretation des Formats STAGES verwendet sie den Titel der Reihe als Ausgangspunkt und entwickelt eine Installation aus Bühnenelementen, die bestehenden Arbeiten Raum geben und eine neue Videoarbeit integrieren. Ein einzelner Keil aus weißem Thassos-Marmor neigt den Stapel aus Bühnenelementen an einer Seite leicht nach oben. Das Konzept einer Bühne, und dessen weit zurückliegende Geschichte als Ausgangssituation für zeitbasierte Sprachen wird zu einem Objekt. Der geneigte Stapel bedient sich dem Wesen sequentieller Medien ohne konventionellen zeitlichen Fluss. Die begleitende Videoarbeit inszeniert zwei Projektoren sowohl als Objekte wie auch über die Projektion als ein rhythmisches Gerüst, das aus der Übertragung von analogen Derivaten hin zu digitalen entsteht: Eine Projektion eines analogen Projektors wird mittels einer digitalen Aufnahme jeweils über den Beamer projiziert.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Hanna Besenhard

*1995 in Graz, lebt in Wien

Hanna Besenhard wurde 1995 in Graz geboren. Nach der Ortweinschule studierte sie Medienkunst und Bildende Kunst an der Kunstuniversität Linz, der Universität für angewandte Kunst Wien sowie an der Athens School of Fine Arts. Sie stellte unter anderem im Kunsthaus Weiz, Museo de Arte Nova Aveiro, Ars Electronica, Ennsmuseum und der Kunstzelle Wien aus.

Aktuelle Werke manifestieren sich durch multimediale und skulpturale Prozesse. Die Positionen spannen sich um Zukunftsbegriffe und Mediengeschichte und funktionieren oft als Übersetzungen zwischen volumetrischem und flachem. Zeitliche Dynamiken werden in ihrer Produktion und Präsentation hinterfragt.

Weitere Beiträge

Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

Video

Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

Kathy Rae Huffman 

Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

Video

Karin Maria Schmidlechner zeigt in ihren Forschungen sowie in dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band Aus dem Blickfeld“, dass die Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit vielfältig und ambivalent waren, erweitert damit die wissenschaftliche Auseinandersetzung über deren Alltag und dekonstruiert zugleich gängige Narrative wie jenes der angepassten Frau oder der sogenannten Trümmerfrau“.

Karin M. Schmidlechner 

Eva Ursprung
The Art of Surfacing

Slide show

Eva Ursprung, _Anlegestelle_, 2026

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing präsentiert die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Ihre medienübergreifenden, feministischen und gesellschaftskritischen Ansätze kreisen um das Element Wasser als Metapher für Wandel und politische wie ökologische Prozesse.

Slide show Eva Ursprung

Susanne Wenger
Àdùnní Olórìṣà

Slide show

Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

Slide Show Susanne Wenger

Ausstellungsrundgang
Celina Eceiza: Ofrenda

Video

Celina Eceizas Werk wächst aus einer fast organischen, metabolischen Kraft heraus und umfasst Textilcollagen, Skulpturen, Malerei und Zeichnungen – mal winzig, mal monumental – gleichermaßen aufwendig wie elementar. Die Künstlerin verbindet handwerkliche Textiltechniken wie Patchwork und Collagen aus Fundstücken mit jüngsten Experimenten in Kreidepastellen, die ihren Bildern neue Fluidität verleihen.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Annemarie Arzberger
wachgeträumt

Slide show

Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark entwickelt Annemarie Arzberger in ihrer performativen Präsentation zum ersten Mal ein eigenes Stück und so zugleich ein Setting für ihre Puppen mit drei Szenen, das in einem imaginären Raumschiff spielt, eine Ausstellung umfasst sowie die Räumlichkeiten, das drei Szenen vorgeben: das Schlouflaboar, das Houloudeck und die Space-Grotten-Disco. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kombination aus Körper- und Puppentheater, welches die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina Arzberger aufführt und das mit musikalischen Momenten, arrangiert von Manuel Obriejtan, unterstützt wird. 
 

Slide Show Annemarie Arzberger