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Performance Total Romance: Partial Repair
Isabel Lewis, Dirk Bell mit Vokalist:in, Performer:in und Künstler:in Rupert Enticknap und Performer:in und Poledancer:in Yann Slattery 

Video

Die Performance Total Romance: Partial Repair ist Herzstück und Ausgangspunkt der gemeinsamen Ausstellung Ever/​Repair von Isabel Lewis und Dirk Bell. In der HALLE FÜR KUNST Steiermark wird sie von vier Performer:innen ausgeführt. Gemeinsam mit Lewis und Bell verändern Vokalist:in und Künstler:in Rupert Enticknap und Performer:in und Poledancer:in Yann Slattery Sylvia Wynters neu adaptiertes Stück Maskarade (1970) auch in Bezug auf die in-situ entstandene Ausstellungssituation.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Dirk Bell

*1969 in München, lebt in Berlin

Solo (u.a.): Galerie Wedding (2022, mit Isabel Lewis), BQ, Berlin (2022, 2016), QBBQ’s, Berlin (2019), Gavin Brown’s Enterprise, New York (2016), The Fireplace Project, New York (2015), SVIT, Prag (2013), Pinakothek der Moderne, München (2011), The Modern Institute, Glasgow (2011), Schinkel Pavillion, Berlin (2009); Shows (u.a.): Kunsthal Charlottenborg, Copenhagen (2023), Kewenig, Berlin (2022), Bundeskunsthalle Bonn (2022), BravinLee Programs, New York (2021), 1969 Gallery, New York (2021), Halle am Berghain, Berlin (2020), Kunstmuseum Wolfsburg (2020), Sexauer Gallery, Berlin (2017), Halle für Kunst Lüneburg (2017), Haus Mödrath ­– Räume für Kunst, Kerpen (2017), Kunsthalle Bremerhaven (2016), Neuer Berliner Kunstverein (NBK) (2015), Witte de With Centrum voor Hedendaagse Kunst, Rotterdam (2014), GAK Bremen (2013), Kölnischer Kunstverein (2011), Drawing Room London (2010), Chelsea Art Museum, New York (2009)

Isabel Lewis

*1981 in Santo Domingo, lebt in Berlin

Solo (u.a.): Galerie Wedding (2022, mit Dirk Bell), Belvedere 21, Wien (2021), Kunsthalle Zürich (2020), Gropius Bau, Berlin (2019), dOCUMENTA (13), Kassel (2013), MoMA PS1, New York (2010), New Museum, New York (2009); Shows (u.a.): Kunsthal Charlottenborg, Copenhagen (2023), 58. Biennale di Venezia, Venedig (2019), 14th Sharjah Biennale (2019), Klöntal Triennale, Kunsthaus Glarus (2017) Tate Modern, London (2017), Kunsthalle Frankfurt, Frankfurt am Main (2017), Mofo, Contemporary Arts Tasmania, Hobart (2017), McaM Shanghai (2016), Palais de Tokyo, Paris (2016), Statens Museum for Kunst, Copenhagen (2016), Dia Art Foundation, New York (2016), Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Turin (2015), Gothenburg Biennial of Art (2015), Liverpool Biennale (2014), Kunsthalle Basel (2014), PS122, New York (2010)

Rupert Enticknap

lebt in Berlin

Rupert Enticknap (UK) lebt in Berlin und ist Sänger:in, Performer:in und Künstler:in. Their transdisziplinäre Praxis bewegt sich zwischen und innerhalb von Oper, zeitgenössischer Musik, Tanz und Installationen. They arbeiten meist in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Institutionen. Seine Herangehensweise an die Stimme ist stark von Vorstellungen des Choreografischen beeinflusst. Er betrachtet das Musizieren in erster Linie als eine körperliche Praxis und arbeitet mit dem Körper, um nicht-lineare Wege der Untersuchung und Performativität zu finden. Ruperts eigene Arbeit beschäftigt sich derzeit mit Begriffen wie Versagen, Männlichkeit, dem Körper als Archiv und englischem Volkstanz.

Yann Slattery

*1997 in Wien, lebt in Basel

Yann Slattery (they/​them/​he/​him), lebt und arbeitet in Basel als Künstler:in und Performer:in, und beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Performance, Mode & Kleidung und performativen Multimedia-Installationen. Their Praxis bewegt sich oft in Zwischenräumen und kreist um Scheitern – Erfolg, Tragödie/​Komödie, (Ir-)Relevanzen, Intimitäten und Un-Vergessen. Yanns jüngstes Interesse liegt darin, die intimen Räume eines Stripclubs in seine Arbeit zu verwandeln, wo die Grenzen zwischen Beobachtern und Beobachteten verschwimmen.

In their neuesten Arbeit PLAYBOIS‘ zusammen mit Yevheniya Kravets verwendet er queere Fiktion und Spielstrukturen mit dem Ziel, die Machtdynamik zu verspotten und zu überlisten. Das Stück wurde bereits in Humbug Basel, Performative Screenings Wien und der Zentralwäscherei Zürich gezeigt. Zusammen mit Catol Teixeira, Thilda Bourqui und Helena M. Kabwe wurde er zu Perrrformat Zürich eingeladen und kreierte eine einmalige t4t4t4t Tragic Horror-Comedy Roses4S3x‘.

Als Performer:in hat er mit Isabel Lewis in der Kunsthalle Zürich für die Ausstellung Scalable Skeletal Escalator und für die Kantine in Sophiensaele, Nils Amadeus Lange, Monster Chetdwyd und Young boys dancing group gearbeitet.

Weitere Beiträge

Ausstellungsrundgang
Celina Eceiza: Ofrenda

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Celina Eceizas Werk wächst aus einer fast organischen, metabolischen Kraft heraus und umfasst Textilcollagen, Skulpturen, Malerei und Zeichnungen – mal winzig, mal monumental – gleichermaßen aufwendig wie elementar. Die Künstlerin verbindet handwerkliche Textiltechniken wie Patchwork und Collagen aus Fundstücken mit jüngsten Experimenten in Kreidepastellen, die ihren Bildern neue Fluidität verleihen.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Annemarie Arzberger
wachgeträumt

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Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark entwickelt Annemarie Arzberger in ihrer performativen Präsentation zum ersten Mal ein eigenes Stück und so zugleich ein Setting für ihre Puppen mit drei Szenen, das in einem imaginären Raumschiff spielt, eine Ausstellung umfasst sowie die Räumlichkeiten, das drei Szenen vorgeben: das Schlouflaboar, das Houloudeck und die Space-Grotten-Disco. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kombination aus Körper- und Puppentheater, welches die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina Arzberger aufführt und das mit musikalischen Momenten, arrangiert von Manuel Obriejtan, unterstützt wird. 
 

Slide Show Annemarie Arzberger

Diego Bianchi
Errores Irreales

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Diego Bianchi (*1969 Buenos Aires, lebt in Buenos Aires) gilt als eine der zentralen künstlerischen Positionen Argentiniens und hat insbesondere den Begriff der Skulptur aktualisiert. Für seine installative und performative Ausstellung Errores Irreales in der HALLE FÜR KUNST Steiermark versammelt Bianchi eine Auswahl seiner mit dem Körperbegriff spielenden Skulpturen.

Slide show Diego Bianchi

Celina Eceiza
Ofrenda

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Ofrenda [Geschenk] eröffnet einen einzigartigen Zugang zum Raum: Hier wird Architektur wie ein atmender, lebendiger Körper erfahrbar, der seinen Zustand verändert, während man von einem Raum in den nächsten geht. Die Starre des Gebäudes löst sich auf, sobald die Wände mit tausenden Metern Stoff behängt werden, die durch kollektives, zeitloses Nähen miteinander verbunden sind und eine einzige, glatte, empfindliche Oberfläche bilden, die auf die kleinste Veränderung reagieren kann.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Abaseh Mirvali
Artistic Director, viennacontemporary 

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Das Gespräch zwischen Abaseh Mirvali, Direktorin der viennacontemporary, und Sandro Droschl, spannt einen Bogen von Diego Bianchis aktueller Ausstellung und Celina Eceizas Werk im Kontext der argentinischen Kunstgeschichte hin zu Mirvalis langjähriger Expertise und ihrem internationalen Werdegang. Zugleich wurde ihre zentrale Rolle für die dynamische und innovativ ausgerichtete viennacontemporary 2025 hervorgehoben.

Abaseh Mirvali Gespräch

Morning Séance
alias Simone Borghi 

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Der italienische Komponist und Klangkünstler Simone Borghi alias Morning Séance erweitert mit seiner sphärischen, sich stetig wandelnden Musik Celina Eceizas weiches Museum“ ihrer Ausstellung Ofrenda in der HALLE FÜR KUNST Steiermark, indem er durch seine musikalische Performance Körperlichkeit, Raum und Wahrnehmung auf neue Weise erfahrbar macht.

Morning Séance alias Simone Borghi