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Performance
On Kawara
Reading One Million Years

Slide show

On Kawara, _Reading ONE MILLION YEARS_

Installationsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2025

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

On Kawara, _Reading ONE MILLION YEARS_

Installationsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2025

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Photo: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

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On Kawara, _Reading ONE MILLION YEARS_

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On Kawara, _Reading ONE MILLION YEARS_

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On Kawara, _Reading ONE MILLION YEARS_

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Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Als Teil des performativen Programms freut sich die HALLE FÜR KUNST Steiermark als erste Institution in Österreichs das Werk One Million Years des Künstlers On Kawara in einer performativen Lesung aufzuführen. Diese findet an zwei Tagen, am Freitag, den 28. Februar, und Samstag, den 1. März, jeweils von 18 bis 22 Uhr statt und ist öffentlich zugänglich.
 

Der japanisch-stämmige Künstler On Kawara (19322014) hat sich in seiner Arbeit dem Phänomen der Zeit und ihrem Erleben gewidmet. Sein eigenwilliges Werk ist ein zentraler Beitrag zur Konzeptkunst gewesen und macht ihn zu einem der Hauptverteter dieser Strömung. Am besten bekannt ist er vielleicht für seine Today series, auch Date Paintings, genanntEin Date Painting ist eine monochrome Leinwand in den Farben Rot, Blau oder Grau, auf der in weißer Farbe das Datum des Entstehungszeitpunkts angegeben ist. Das Datum ist in der Sprache und Konvention des Ortes verfasst, an dem Kawara das Bild gemalt hat. Die Bilder wurden in stundenlanger, akribischer Arbeit nach einer Reihe von Schritten angefertigt, die sich nie änderten. Wenn ein Bild bis Mitternacht nicht fertig war, zerstörte er es. Über fünf Dekaden bildet sich in ihr auch das Leben des Künstlers ab. One Million Years hingegen stellt vielleicht sein fluidestes Werk dar. Jeweils One Million Years: Past und One Million Years: Future betitelt, umfasst jedes Werk zehn Ordner mit insgesamt zweitausend Seiten Text. Pro Seite sind fünfhundert Jahre in zehn Spalten und fünfzig Zeilen untergebracht. Die Werke der Vergangenheit wurden in den Jahren 1970 und 1971 geschaffen und ihre Listen enden mit dem Jahr, vor dem sie zusammengestellt wurden. Die Werke der Zukunft, die zwischen 1980 und 1998entstanden, beginnen mit dem Jahr nach ihrer Entstehung. Die zehn Jahre von 1971 bis 1980 sind in beiden Werkgruppen nicht vertreten. Insgesamt produzierte Kawara beide Teile in einer Auflage von jeweils 12 Stück.

Im Jahr 1993 erweiterte Kawara One Million Years um Live- sowie aufgezeichnete Lesungen, die es ermöglichen, das Projekt durch öffentliche Rezitation zu bewahren und fortzuführen. Jede neue Sitzung beginnt dort, wo die vorherige endete, und zählt langsam von der Vergangenheit in die Gegenwart oder von der Gegenwart in die Zukunft, bis der Inhalt aller zehn Bände beider Werke vorgelesen worden ist und die Arbeit – zumindest im aktivierten Zustand – endet. Nach nun mehr über 30 Jahren und Lesungen an etwa 50 Orten ist der Umfang beider Werke immer noch nicht erschöpft. 

Die HALLE FÜR KUNST Steiermark freut sich, als erste Institution in Österreich ein Teil dieser besonderen Arbeit zu werden und das Schaffen eines der herausragendsten Künstlers der vergangenen Jahrzehnte auf besondere Weise zu präsentieren – und dabei in Abstimmung mit der New Yorker One Million Years Foundation aktiv dazu beizutragen, die Praxis von On Kawara so lebendig wie möglich zu halten.

Zur Ausstellung

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

On Kawara

(*1932 Kariya – 2014, New York City)

Einzelausstellungen, Präsentationen & Readings (Auswahl): Kunstmuseum St. Gallen, Schweiz (2022), Bundeskunsthalle Bonn (2021), Staatliche Kunstsammlungen Dresden (2020), Museum MACAN, Jakarta (2018), 57th Venice Biennale, Venedig (2017), Solomon R. Guggenheim Museum, New York (2015), BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (2012), Jardin des Plantes, Paris (2012), David Zwirner, New York (2012, 2009, 2001, 1999), Dallas Museum of Art (2008), Ikon Gallery, Birmingham (2006), Städtische Galerie im Lehnbachhaus, München (2000), MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main (1996), Kölnischer Kunstverein (1995), Dia Center for the Arts, New York (1993), The Renaissance Society, Chicago (1989), Portikus, Frankfurt am Main (1989), Centre Georges Pompidou, Paris (1977).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Musée d’art Moderne de Paris, Paris (2024), Kunsthalle Baden-Baden, Baden-Baden (2023), Kunsthall Charlottenburg, Kopenhagen (2023), Pallazzo Grassi – Punta della Dogana, Venedig (2023), MUMOK, Wien (2022), Hamburger Kunsthalle (2022), Fundació Joan Miró, Barcelona (2022), Hiroshima City Museum of Contemporary Art, Hiroshima (2019), Kunstmuseum Basel (2019), Walker Art Center, Minneapolis (20172020), Museum of Modern Art, New York (20172020), Museo Jumex, Mexico City (2016), Museo de Arte de Sao Paulo (2016), Whitney Museum of American Art, New York (2015), Schaulager, Basel (2015), ZKM|Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe (2006), The Museum of Modern Art, New York (2006), 4th Gwangju Biennale, Gwangju, Korea (2002), Documenta 7 & 11, Kassel (1982 / 2002), 11th Biennale of Sydney, Sydney (1998).

Weitere Beiträge

Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

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Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

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Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

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Karin Maria Schmidlechner zeigt in ihren Forschungen sowie in dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band Aus dem Blickfeld“, dass die Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit vielfältig und ambivalent waren, erweitert damit die wissenschaftliche Auseinandersetzung über deren Alltag und dekonstruiert zugleich gängige Narrative wie jenes der angepassten Frau oder der sogenannten Trümmerfrau“.

Karin M. Schmidlechner 

Eva Ursprung
The Art of Surfacing

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Eva Ursprung, _Anlegestelle_, 2026

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing präsentiert die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Ihre medienübergreifenden, feministischen und gesellschaftskritischen Ansätze kreisen um das Element Wasser als Metapher für Wandel und politische wie ökologische Prozesse.

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Susanne Wenger
Àdùnní Olórìṣà

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Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

Slide Show Susanne Wenger

Ausstellungsrundgang
Celina Eceiza: Ofrenda

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Celina Eceizas Werk wächst aus einer fast organischen, metabolischen Kraft heraus und umfasst Textilcollagen, Skulpturen, Malerei und Zeichnungen – mal winzig, mal monumental – gleichermaßen aufwendig wie elementar. Die Künstlerin verbindet handwerkliche Textiltechniken wie Patchwork und Collagen aus Fundstücken mit jüngsten Experimenten in Kreidepastellen, die ihren Bildern neue Fluidität verleihen.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Annemarie Arzberger
wachgeträumt

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Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark entwickelt Annemarie Arzberger in ihrer performativen Präsentation zum ersten Mal ein eigenes Stück und so zugleich ein Setting für ihre Puppen mit drei Szenen, das in einem imaginären Raumschiff spielt, eine Ausstellung umfasst sowie die Räumlichkeiten, das drei Szenen vorgeben: das Schlouflaboar, das Houloudeck und die Space-Grotten-Disco. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kombination aus Körper- und Puppentheater, welches die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina Arzberger aufführt und das mit musikalischen Momenten, arrangiert von Manuel Obriejtan, unterstützt wird. 
 

Slide Show Annemarie Arzberger