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Michael Krebber in Konversation mit Sandro Droschl 

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Im Rahmen der Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. spricht Michael Krebber mit Sandro Droschl über seine künstlerische Praxis und seine Auseinandersetzung mit den Schriften und Denkmodellen von Oswald Wiener. Ausgangspunkt des Gesprächs sind Krebbers Besuche von Wieners Seminaren an der Kunstakademie Düsseldorf, in denen sich dieser mit Kybernetik, Automatentheorie und Fragen der Erkenntnis beschäftigte, sowie die in der Ausstellung präsentierten Mitschriften, Arbeitsunterlagen und Ephemera. Auch Wieners Text Wozu überhaupt Kunst?“ wird besprochen, der den Begriff der Ergriffenheit im Sinne einer laut Wiener für die Produktion und Betrachtung von Kunst wesentlichen emotionalen Berührtheit bzw. der Distanzierung davon (Detachment) in Varianten durchlaufen lässt. 

Darüber hinaus erzählt Krebber von seinen persönlichen Begegnungen mit Oswald Wiener und von seiner Verbindung zu Graz. Das Gespräch verbindet theoretische Fragestellungen mit persönlichen Erinnerungen und Einblicken in das Umfeld, in dem diese Begegnungen entstanden.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Michael Krebber

*1954 Köln, lebt in Köln und New York

Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie Buchholz, Berlin/​Köln (2025, 2023, 2017, 2015), Greene Naftali, New York (2024, 2021, 2018), Fondazione Antonio Dalle Nogare, Bozen (2021), Museum Brandhorst, München (2019), Kunsthalle Bern (2017), Serralves Museum of Contemporary Art, Porto (2016), Museum Ludwig, Köln (2015), CAPC Musée d’art contemporain, Bordeaux (2012), Kölnischer Kunstverein, Köln (2008), Kunsthalle Düsseldorf (2008), Secession, Wien (2005).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Galerie Buchholz, Berlin (2026), Museum Brandhorst, Munich (2025), Museion Bolzano, Bolzano (2025), Die Angewandte, Wien (2024), Palais de Tokyo, Paris (2022), Fondazione Prada, Venedig (2021), Kunsthalle Basel (2021), Museum für Moderne Kunst (MMK), Frankfurt am Main (2019), Reina Sofía, Madrid (2018), Stedelijk Museum, Amsterdam (2017), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien (2017), Institute of Contemporary Arts, London (2015), Bienale de São Paulo (2012), MoMA PS1, New York (2011), Portikus, Frankfurt am Main (2007).

Sandro Droschl

*1970 Graz, lebt in Graz

ist Gründungsdirektor und Kurator der Institution HALLE FÜR KUNST Steiermark. Von 2012 bis 2020 leitete er das Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien. Seit 2000 arbeitete er als Kurator, dann auch als Leiter für den Kunstverein Medienturm, Graz, daneben als Gastkurator an anderen Institutionen. Er kuratierte zahlreiche Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und gab über 30 Publikationen heraus. Droschl machte ein Studium Irregulare, Körper. Medien. Kunst“, mit Kunst (Isabelle Graw, Freie Klasse), Philosophie, Publizistik und Medizin an der Universität für Angewandte Kunst Wien, Universität Wien und der London Guildhall University.

Weitere Beiträge

A.rtificial I.ntrospection O.
Ausstellungsrundgang 

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Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (19352021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog.

Slide Show A.rtificial I.ntrospection O.

Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

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Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

Kathy Rae Huffman 

Xol Meissner
Konzert 

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Der in New York lebende Künstler Xol Meissner, das Alter Ego des Komponisten Mauro Hertig, hat die HALLE FÜR KUNST Steiermark mit seiner eindringlichen, zwischen zeitgenössischer Klassik und avantgardistischem Rock oszillierenden Musik in eine hypnotische Klangwelt von außergewöhnlicher Intensität verwandelt.

Xol Meissner

Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

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Karin Maria Schmidlechner zeigt in ihren Forschungen sowie in dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band Aus dem Blickfeld“, dass die Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit vielfältig und ambivalent waren, erweitert damit die wissenschaftliche Auseinandersetzung über deren Alltag und dekonstruiert zugleich gängige Narrative wie jenes der angepassten Frau oder der sogenannten Trümmerfrau“.

Karin M. Schmidlechner 

Eva Ursprung
The Art of Surfacing

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Eva Ursprung, _Anlegestelle_, 2026

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing präsentiert die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Ihre medienübergreifenden, feministischen und gesellschaftskritischen Ansätze kreisen um das Element Wasser als Metapher für Wandel und politische wie ökologische Prozesse.

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Susanne Wenger
Àdùnní Olórìṣà

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Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

Slide Show Susanne Wenger