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Medea
Max Rehberg & Alicia Peckelsen 

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Das Video ist in deutscher Sprache verfügbar.

Der Beitrag zeigt eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit dem Stück Medea in der Version von Euripides und der Autorin Sharon Dodua Otoo. Dabei kommt es zu einer szenischen Aufführung einer der großen Szenen zwischen Medea und Jason.

Im Kontext der Ausstellung Europa: Antike Zukunft kommen vor allem zwei Verbindungen zwischen dem Stück und den durch die Werke aufgegriffenen Themen zum Ausdruck. In Analogie zur szenischen Darbietung beschäftigt sich die Ausstellung mit antiken Themen und Motiven und unterzieht der Antike einer zeitgenössischen Interpretation. Die zweite, weniger offensichtliche Verbindung besteht im Aufgreifen des guten Verhältnisses zwischen Individuum und Gruppe bzw. zwischen Individuum und Gesellschaft. Dieses Verhältnis wurde auch in der Antike ganz wesentlich thematisiert. Und so treten die Figuren Medea und Jason einerseits stark als individuelle Personen mit unterschiedlichen Bedürfnissen in Erscheinung. Andererseits handelt das Stück aber auch von den gesellschaftlichen Strukturen und ungleichen Geschlechterverhältnissen, die dazu führen, dass sich Medea in einer Position der Ohnmacht befindet, der sie sich im Versuch der Selbstermächtigung und im Erlangen einer Gleichheit hin zu ihrem Partner aktiv gegenüberstellt.

Der Beitrag ist in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz, Studienrichtung Darstellende Kunst (Schauspiel) entstanden.

Mentorin und Stückentwicklung: Prof. Ute Rauwald
Darstellende: Max Rehberg & Alicia Peckelsen

Text unter Abwandlung von:
Medea, Euripides, nach der Übersetzung von Paul Träger und J.J.C. Donner
Eure Heimat ist unser Alptraum, Sharon Dodua Otoo

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Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

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wachgeträumt

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Slide Show Annemarie Arzberger

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