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Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

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Der Vortrag Vom Cyberfeminismus bis heute von Kathy Rae Huffman zeigt, wie der Cyberfeminismus seit den frühen 1990er-Jahren Frauen und geschlechtlich marginalisierte Personen im digitalen Raum vernetzt hat. Die Bewegung verband theoretische Ansätze mit praktischer Praxis und nutzte digitale Technologien, um bestehende Machtstrukturen in der Technik- und Medienwelt zu hinterfragen. In Online-Foren, künstlerischen Projekten und digitalen Interventionen entstanden neue Räume für weibliche Perspektiven und Einflussmöglichkeiten. Die Arbeiten des Kollektivs VNS Matrix gehören zu den frühen einflussreichen Beispielen, während zeitgenössischer digitaler Aktivismus zeigt, wie feministische Praxis auch heute noch Machtverhältnisse, Plattformunternehmen, algorithmische Kulturen und globale Ungleichheiten kritisch beleuchtet.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Kathy Rae Huffman

lebt in Südkalifornien

ist Kuratorin, Netzwerkerin und Autorin. Seit den frühen 1980er-Jahren kuratiert sie Medienausstellungen, produziert künstlerische Arbeiten für das Fernsehen, war Jurorin bei Wettbewerben, hielt Vorträge und koordinierte Veranstaltungen für internationale Medienkunstfestivals und Kunstinitiativen.

1997 war Huffman Mitbegründerin von FACES: Gender/​Technology/​Art, einer Online-Community für Frauen. Von 1996 bis 2000 war sie Mitautorin der Multimedia-Kolumne Pop~Tarts für das Telepolis Journal. 2020 kuratierte sie für die ACM SIGGRAPH die Ausstellung ​„Digital Power: Activism, Advocacy and the Influence of Women Online“.

Weitere Beiträge

Hans-Christian Dany: Oswald Wieners Überlegungen zum Spannungsfeld von Dandyism, Paranoia und KI, als frühe Ahnung der gegenwärtigen Probleme der großen Sprachmodelle mit Autophagie, Halluzinationen und dem Habsburg-Effekt

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Im Rahmen der Ausstellung A I O nähert sich Hans-Christian Dany dem Werk Oswald Wieners aus einer gegenwärtigen Perspektive. Ausgehend von die verbesserung von mitteleuropa, roman verbindet er Wieners Überlegungen zu Dandysme, Paranoia und Künstlicher Intelligenz mit heutigen Erfahrungen generativer KI und fragt danach, welche eigentümlichen Resonanzen Wieners spekulatives Denken bis in die Gegenwart entwickelt.

HC Dany

A.rtificial I.ntrospection O.
Ausstellungsrundgang 

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Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (1935 – 2021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog.

Slide Show A.rtificial I.ntrospection O.

Xol Meissner
Konzert 

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Der in New York lebende Künstler Xol Meissner, das Alter Ego des Komponisten Mauro Hertig, hat die HALLE FÜR KUNST Steiermark mit seiner eindringlichen, zwischen zeitgenössischer Klassik und avantgardistischem Rock oszillierenden Musik in eine hypnotische Klangwelt von außergewöhnlicher Intensität verwandelt.

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Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

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Karin Maria Schmidlechner zeigt in ihren Forschungen sowie in dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band ​„Aus dem Blickfeld“, dass die Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit vielfältig und ambivalent waren, erweitert damit die wissenschaftliche Auseinandersetzung über deren Alltag und dekonstruiert zugleich gängige Narrative wie jenes der angepassten Frau oder der sogenannten ​„Trümmerfrau“.

Karin M. Schmidlechner