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Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

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Karin Maria Schmidlechner hat mit ihren Forschungen zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, insbesondere mit dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band Aus dem Blickfeld“, wesentlich dazu beigetragen, die Vielfalt und Ambivalenz der Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit sichtbar zu machen und gängige Narrative – etwa jenes der angepassten Frau oder der sogenannten Trümmerfrau“ – kritisch zu hinterfragen und zu dekonstruieren. Zugleich bildet ihre wissenschaftliche Arbeit eine wichtige Grundlage für die künstlerisch-historische Auseinandersetzung von Eva Ursprung, die sich intensiv mit dem Widerstand von Frauen in der Steiermark beschäftigt und in ihrer Spurensuche 355 Tage im Erdbunker unter anderem die lange verdrängten Geschichten von Widerstandskämpferinnen wie Johanna Grimming und Anna Winkler wieder ins Bewusstsein rückt.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Dr. Karin M. Schmidlechner

Prof. i. R. für Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte mit besonderer Berücksichtigung der Steiermark. Zahlreiche Veröffentlichungen und Projekte, u.a. Zur Geschichte der steirischen Frauen von 1848 bis zur Gegenwart.“ Graz 2017. Herausgeberin der Grazer Gender Studies“, Mitherausgeberin des Historischen Jahrbuchs der Stadt Graz.

Weitere Beiträge

Hans-Christian Dany: Oswald Wieners Überlegungen zum Spannungsfeld von Dandyism, Paranoia und KI, als frühe Ahnung der gegenwärtigen Probleme der großen Sprachmodelle mit Autophagie, Halluzinationen und dem Habsburg-Effekt

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Im Rahmen der Ausstellung A I O nähert sich Hans-Christian Dany dem Werk Oswald Wieners aus einer gegenwärtigen Perspektive. Ausgehend von die verbesserung von mitteleuropa, roman verbindet er Wieners Überlegungen zu Dandysme, Paranoia und Künstlicher Intelligenz mit heutigen Erfahrungen generativer KI und fragt danach, welche eigentümlichen Resonanzen Wieners spekulatives Denken bis in die Gegenwart entwickelt.

HC Dany

A.rtificial I.ntrospection O.
Ausstellungsrundgang 

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Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (19352021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog.

Slide Show A.rtificial I.ntrospection O.

Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

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Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

Kathy Rae Huffman 

Xol Meissner
Konzert 

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Der in New York lebende Künstler Xol Meissner, das Alter Ego des Komponisten Mauro Hertig, hat die HALLE FÜR KUNST Steiermark mit seiner eindringlichen, zwischen zeitgenössischer Klassik und avantgardistischem Rock oszillierenden Musik in eine hypnotische Klangwelt von außergewöhnlicher Intensität verwandelt.

Xol Meissner