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Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

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Karin Maria Schmidlechner hat mit ihren Forschungen zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, insbesondere mit dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band Aus dem Blickfeld“, wesentlich dazu beigetragen, die Vielfalt und Ambivalenz der Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit sichtbar zu machen und gängige Narrative – etwa jenes der angepassten Frau oder der sogenannten Trümmerfrau“ – kritisch zu hinterfragen und zu dekonstruieren. Zugleich bildet ihre wissenschaftliche Arbeit eine wichtige Grundlage für die künstlerisch-historische Auseinandersetzung von Eva Ursprung, die sich intensiv mit dem Widerstand von Frauen in der Steiermark beschäftigt und in ihrer Spurensuche 355 Tage im Erdbunker unter anderem die lange verdrängten Geschichten von Widerstandskämpferinnen wie Johanna Grimming und Anna Winkler wieder ins Bewusstsein rückt.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Dr. Karin M. Schmidlechner

Prof. i. R. für Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte mit besonderer Berücksichtigung der Steiermark. Zahlreiche Veröffentlichungen und Projekte, u.a. Zur Geschichte der steirischen Frauen von 1848 bis zur Gegenwart.“ Graz 2017. Herausgeberin der Grazer Gender Studies“, Mitherausgeberin des Historischen Jahrbuchs der Stadt Graz.

Weitere Beiträge

Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

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Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

Kathy Rae Huffman 

Eva Ursprung
The Art of Surfacing

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Eva Ursprung, _Anlegestelle_, 2026

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing präsentiert die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Ihre medienübergreifenden, feministischen und gesellschaftskritischen Ansätze kreisen um das Element Wasser als Metapher für Wandel und politische wie ökologische Prozesse.

Slide show Eva Ursprung

Susanne Wenger
Àdùnní Olórìṣà

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Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

Slide Show Susanne Wenger

Ausstellungsrundgang
Celina Eceiza: Ofrenda

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Celina Eceizas Werk wächst aus einer fast organischen, metabolischen Kraft heraus und umfasst Textilcollagen, Skulpturen, Malerei und Zeichnungen – mal winzig, mal monumental – gleichermaßen aufwendig wie elementar. Die Künstlerin verbindet handwerkliche Textiltechniken wie Patchwork und Collagen aus Fundstücken mit jüngsten Experimenten in Kreidepastellen, die ihren Bildern neue Fluidität verleihen.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Annemarie Arzberger
wachgeträumt

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Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark entwickelt Annemarie Arzberger in ihrer performativen Präsentation zum ersten Mal ein eigenes Stück und so zugleich ein Setting für ihre Puppen mit drei Szenen, das in einem imaginären Raumschiff spielt, eine Ausstellung umfasst sowie die Räumlichkeiten, das drei Szenen vorgeben: das Schlouflaboar, das Houloudeck und die Space-Grotten-Disco. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kombination aus Körper- und Puppentheater, welches die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina Arzberger aufführt und das mit musikalischen Momenten, arrangiert von Manuel Obriejtan, unterstützt wird. 
 

Slide Show Annemarie Arzberger

Diego Bianchi
Errores Irreales

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Diego Bianchi (*1969 Buenos Aires, lebt in Buenos Aires) gilt als eine der zentralen künstlerischen Positionen Argentiniens und hat insbesondere den Begriff der Skulptur aktualisiert. Für seine installative und performative Ausstellung Errores Irreales in der HALLE FÜR KUNST Steiermark versammelt Bianchi eine Auswahl seiner mit dem Körperbegriff spielenden Skulpturen.

Slide show Diego Bianchi