Karin M. Schmidlechner
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach
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Karin Maria Schmidlechner hat mit ihren Forschungen zur Frauen- und Geschlechtergeschichte, insbesondere mit dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band „Aus dem Blickfeld“, wesentlich dazu beigetragen, die Vielfalt und Ambivalenz der Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit sichtbar zu machen und gängige Narrative – etwa jenes der angepassten Frau oder der sogenannten „Trümmerfrau“ – kritisch zu hinterfragen und zu dekonstruieren. Zugleich bildet ihre wissenschaftliche Arbeit eine wichtige Grundlage für die künstlerisch-historische Auseinandersetzung von Eva Ursprung, die sich intensiv mit dem Widerstand von Frauen in der Steiermark beschäftigt und in ihrer Spurensuche 355 Tage im Erdbunker unter anderem die lange verdrängten Geschichten von Widerstandskämpferinnen wie Johanna Grimming und Anna Winkler wieder ins Bewusstsein rückt.
Künstler:innen
Teilnehmende Künstler:innen
Dr. Karin M. Schmidlechner
Prof. i. R. für Zeitgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte mit besonderer Berücksichtigung der Steiermark. Zahlreiche Veröffentlichungen und Projekte, u.a. „Zur Geschichte der steirischen Frauen von 1848 bis zur Gegenwart.“ Graz 2017. Herausgeberin der „Grazer Gender Studies“, Mitherausgeberin des Historischen Jahrbuchs der Stadt Graz.







