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Mathias Poledna
Ausstellungsrundgang 

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

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Mathias Poledna, 2024

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Mathias Poledna, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

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Mathias Poledna, 2024

Ausstellungsansicht, HALLE FÜR KUNST Steiermark, 2024

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Seine international rezipierte Arbeit reflektiert Historizität vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen und untersucht die Geschichte spezifischer kultureller Phänomene anhand von Inszenierungen und der Aneignung emblematischer Bildformen. Recherche, Analyse und die Arbeit mit Archiven spielen in seiner künstlerischen Praxis eine wesentliche Rolle. Wiewohl durchgängig neu und häufig in Zusammenarbeit mit SpezialistInnen produziert, vermitteln seine filmischen Bilder vielfach den Eindruck aus vorgefundenem Material zu bestehen und provozieren eine komplexe Spannung zwischen ihrer Visualität und den ihnen zugrunde liegenden kritischen und kulturellen Implikationen. Filme, autonome bildhafte Arbeiten oder gefundene Objekte sind bei Poledna zu rigoros gestalteten räumlichen Konstellationen verknüpft, die kollektives Erinnern ebenso wie die Geschichte des Ausstellens selbst evozieren.

Das Nachdenken über historische Kontinuitäten und Brüche ist auch eine Konstante im Programm der HALLE FÜRKUNST Steiermark, die nicht zuletzt von der spätmodernistischen Architektur des Gebäudes und ihren über die Zeit erhaltenen bzw. adaptierten Qualitäten motiviert ist. Polednas Ausstellung entwirft ein installatives Gefüge, das sich über alle Ausstellungsflächen des Hauses erstreckt und sich mit dessen Gegebenheiten, von der Architektur, Lichtführung bis hin zur Gestaltung der visuellen Identität, auseinandersetzt.

Im Zentrum der Ausstellung steht der neu produzierter 35mm Film My Favorite Shop (2024), der Elemente unterschiedlicher ästhetischer und kultureller Resonanz – der Syntax von Runway Shows, einer ikonografischen Tradition westlicher, religiöser Malerei, den akustischen Affekten von Pop- und Clubmusic – in eine collagehafte Konstellation bringt, die das Spezifische dieser Bestandteile exponiert und zugleich in eine phantasmatische Konstellation auflöst, die sich jeder Kategorisierung entzieht.

Der in einer Soundstage realisierte Film bedient sich professioneller DarstellerInnen, der Entwicklung von Sample-Prototypen in der Fashion Industrie, und der Möglichkeit spezialisierter Studios, hyper-realistische Props für Film und Fernsehen herzustellen. Die Dramaturgie des Filmes entfaltet sich entlang der Koordinaten von Antizipation, Erfüllung, Verweigerung, Faszination, Schönheit und Abscheu.

In der Apsis des Hauses, dem einzigen Ausstellungsraum mit Blick auf die umliegende Parklandschaft, zeigt Poledna eine historische Leihgabe, einen 1928 entworfenen, handgeknüpften Teppich aus der Werkstatt von Märta Måås-Fjetterström, der als eine kontemplative Zone, eine Art Ausstellung innerhalb der Ausstellung schafft. Im Untergeschoss erweitert sich das Gefüge der Ausstellung auf eine Serie von bildhaften Arbeiten, ausgehend von archivarischen Industriefotografien aus der Zeit des Kalten Krieges.

Zur Ausstellung

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Mathias Poledna

(*1965 Wien, lebt in Los Angeles)

Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie Buchholz, Köln (2022), Galerie Buchholz, New York (2020), The Renaissance Society, Chicago (2014), The Art Institute of Chicago (2014), 55. Bienniale di Venezia, Österreichischer Pavilion (2013), Secession, Wien (2013), Galerie Buchholz, Berlin (2012), Raven Row (2011), Portikus, Frankfurt am Main (2010), Galerie Meyer Kainer, Wien (2010), New Museum of Contemporary Art, New York (2009), Bonner Kunstverein, Bonn (2009), Hammer Museum, Los Angeles (2007), Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam (2006), Galerie Buchholz, Köln (2006), Richard Telles Fine Art, Los Angeles (2005), Galerie Meyer Kainer, Wien (2004), Mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (2003), Richard Telles Fine Art, Los Angeles (2002), Grazer Kunstverein (2001).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Haubrok Foundation (2023), Made in L.A. Biennial, Hammer Museum / Huntington Museum, Los Angeles (2021), Mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (2021), Kunsthalle Bern (2020), Yuz Museum, Shanghai (2019), Liverpool Biennial (2018), Stedelijk Museum, Amsterdam (2018), Museum der Moderne, Salzburg (2017), Kunstverein Hamburg (2016), Sydney Biennial (2014), Busan Biennial (2012), Stedelijk Museum, Amsterdam (2012), Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Seville (2008), Haubrok Foundation (2011), Museu d’Art Contemporani de Barcelona (2010), Galerie Václava Spály, Prag (2009), Yokohama Triennale (2008), MOCA / The Geffen Contemporary, Los Angeles (2008), Sala Rekalde, Bilbao (2007), Whitney Biennial, Whitney Museum of American Art, New York (2006), Haus der Kunst, München (2005), Generali Foundation, Wien (2005), Berlin Biennale, Kunstwerke Berlin (2004), Frankfurter Kunstverein (2003).

Weitere Beiträge

Eva Ursprung
The Art of Surfacing

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Eva Ursprung, _Anlegestelle_, 2026

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing präsentiert die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Ihre medienübergreifenden, feministischen und gesellschaftskritischen Ansätze kreisen um das Element Wasser als Metapher für Wandel und politische wie ökologische Prozesse.

Slide show Eva Ursprung

Susanne Wenger
Àdùnní Olórìṣà

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Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

Slide Show Susanne Wenger

Ausstellungsrundgang
Celina Eceiza: Ofrenda

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Celina Eceizas Werk wächst aus einer fast organischen, metabolischen Kraft heraus und umfasst Textilcollagen, Skulpturen, Malerei und Zeichnungen – mal winzig, mal monumental – gleichermaßen aufwendig wie elementar. Die Künstlerin verbindet handwerkliche Textiltechniken wie Patchwork und Collagen aus Fundstücken mit jüngsten Experimenten in Kreidepastellen, die ihren Bildern neue Fluidität verleihen.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Annemarie Arzberger
wachgeträumt

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Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark entwickelt Annemarie Arzberger in ihrer performativen Präsentation zum ersten Mal ein eigenes Stück und so zugleich ein Setting für ihre Puppen mit drei Szenen, das in einem imaginären Raumschiff spielt, eine Ausstellung umfasst sowie die Räumlichkeiten, das drei Szenen vorgeben: das Schlouflaboar, das Houloudeck und die Space-Grotten-Disco. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kombination aus Körper- und Puppentheater, welches die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina Arzberger aufführt und das mit musikalischen Momenten, arrangiert von Manuel Obriejtan, unterstützt wird. 
 

Slide Show Annemarie Arzberger

Diego Bianchi
Errores Irreales

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Diego Bianchi (*1969 Buenos Aires, lebt in Buenos Aires) gilt als eine der zentralen künstlerischen Positionen Argentiniens und hat insbesondere den Begriff der Skulptur aktualisiert. Für seine installative und performative Ausstellung Errores Irreales in der HALLE FÜR KUNST Steiermark versammelt Bianchi eine Auswahl seiner mit dem Körperbegriff spielenden Skulpturen.

Slide show Diego Bianchi

Celina Eceiza
Ofrenda

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Ofrenda [Geschenk] eröffnet einen einzigartigen Zugang zum Raum: Hier wird Architektur wie ein atmender, lebendiger Körper erfahrbar, der seinen Zustand verändert, während man von einem Raum in den nächsten geht. Die Starre des Gebäudes löst sich auf, sobald die Wände mit tausenden Metern Stoff behängt werden, die durch kollektives, zeitloses Nähen miteinander verbunden sind und eine einzige, glatte, empfindliche Oberfläche bilden, die auf die kleinste Veränderung reagieren kann.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza