Zum Inhalt springen

Abaseh Mirvali
Artistic Director, viennacontemporary 

Video

Das inspirierende Gespräch zwischen Abaseh Mirvali, Direktorin der Vienna Contemporary und Sandro Droschl reichte von Diego Bianchis aktueller Ausstellung Errores Irreales“ in der HALLE FÜR KUNST Steiermark bis zu Mirvalis umfassender Expertise über Diego Bianchi, die auf einer langjährigen, vertrauten und intensiven Zusammenarbeit mit dem Künstler basiert. Darüber hinaus wurde das Werk von Celina Eceiza erörtert und in einen erweiterten Kontext der argentinischen Kunstgeschichte verortet. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Mirvalis bemerkenswerter beruflicher Laufbahn – von ihren Anfängen in San Francisco über die Colleción/​Fundación Jumex Arte Contemporáneo in Mexiko-Stadt, die Biennial of the Americas sowie das Museum of Contemporary Art Santa Barbara bis hin zu ihrer aktuellen Tätigkeit bei viennacontemporary, wo sie das Programm der Messe 2025 verantwortete. Die diesjährige Ausgabe vereinte 97 Galerien und fünf Institutionen aus 23 Ländern. Dank Mirvalis Engagement, ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer konsequenten Ausrichtung auf innovative Vermittlungsansätze präsentierte sich viennacontemporary in diesem Jahr besonders dynamisch und zukunftsorientiert

Diego Bianchi: Errores Irreales
Celina Eceiza: Ofrenda

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Abaseh Mirvali

ist Kuratorin und Produzentin kultureller Projekte und engagiert sich seit Beginn ihrer Karriere für zivilgesellschaftliches Engagement durch innovative Kooperationen zwischen Initiativen für zeitgenössische Kunst und der breiten Öffentlichkeit. Mirvali ist derzeit künstlerische Leiterin der viennacontemporary. Für die Ausgabe 2025 hat sie ein innovatives Programm für die Messe erstellt, an dem 97 Galerien und 5 Institutionen aus 23 Ländern teilnahmen. Zwischen 2018 und 2020 war Mirvali als Geschäftsführerin und Chefkuratorin am Museum of Contemporary Art Santa Barbara (MCASB) in Kalifornien tätig und präsentierte Künstler:innen wie Lara Favaretto und Ari Benjamin Meyers. Mirvali ist die Urheberin des Konzepts und der Programmentwicklung der Ausgabe 2013 der Biennial of the Americas, wo sie von 2011 bis 2013 als Geschäftsführerin und Comisaria tätig war. Zwischen 2005 und 2009 war Mirvali Geschäftsführerin der Colección/​Fundación Jumex Arte Contemporáneo in Mexico City.

Sandro Droschl

*1970 Graz, lebt in Graz

ist Gründungsdirektor und Kurator der Institution HALLE FÜR KUNST Steiermark. Von 2012 bis 2020 leitete er das Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien. Seit 2000 arbeitete er als Kurator, dann auch als Leiter für den Kunstverein Medienturm, Graz, daneben als Gastkurator an anderen Institutionen. Er kuratierte zahlreiche Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und gab über 30 Publikationen heraus. Droschl machte ein Studium Irregulare, Körper. Medien. Kunst“, mit Kunst (Isabelle Graw, Freie Klasse), Philosophie, Publizistik und Medizin an der Universität für Angewandte Kunst Wien, Universität Wien und der London Guildhall University.

Weitere Beiträge

Kathy Rae Huffman 
VOM CYBERFEMINISMUS 
BIS HEUTE

Video

Der Vortrag von Kathy Rae Huffman zeigt, wie sich der Cyberfeminismus seit den 1990er-Jahren entwickelte: Er vernetzte Frauen im digitalen Raum, hinterfragte bestehende Machtstrukturen und präsentierte Beispiele – von VNS Matrix bis hin zu zeitgenössischem digitalen Aktivismus –, die die Kritik an Plattformkonzernen, KI-Kulturen und globalen Ungleichheiten deutlich machen.

Kathy Rae Huffman 

Karin M. Schmidlechner 
Steirische Frauen im Nationalsozialismus und danach

Video

Karin Maria Schmidlechner zeigt in ihren Forschungen sowie in dem gemeinsam mit Heimo Halbrainer herausgegebenen Band Aus dem Blickfeld“, dass die Lebensrealitäten steirischer Frauen im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit vielfältig und ambivalent waren, erweitert damit die wissenschaftliche Auseinandersetzung über deren Alltag und dekonstruiert zugleich gängige Narrative wie jenes der angepassten Frau oder der sogenannten Trümmerfrau“.

Karin M. Schmidlechner 

Eva Ursprung
The Art of Surfacing

Slide show

Eva Ursprung, _Anlegestelle_, 2026

Mit der Ausstellung The Art of Surfacing präsentiert die HALLE FÜR KUNST Steiermark das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin, Musikerin und Kuratorin Eva Ursprung. Ihre medienübergreifenden, feministischen und gesellschaftskritischen Ansätze kreisen um das Element Wasser als Metapher für Wandel und politische wie ökologische Prozesse.

Slide show Eva Ursprung

Susanne Wenger
Àdùnní Olórìṣà

Slide show

Susanne Wenger gilt als eine zentrale Künstlerin Österreichs nach 1945 und als frühe Wegbereiterin des Surrealismus. Ihr Œuvre, das Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Batiken umfasst, überschreitet ästhetische Kategorien und verbindet Kunst, Spiritualität und Mythos. 

Slide Show Susanne Wenger

Ausstellungsrundgang
Celina Eceiza: Ofrenda

Video

Celina Eceizas Werk wächst aus einer fast organischen, metabolischen Kraft heraus und umfasst Textilcollagen, Skulpturen, Malerei und Zeichnungen – mal winzig, mal monumental – gleichermaßen aufwendig wie elementar. Die Künstlerin verbindet handwerkliche Textiltechniken wie Patchwork und Collagen aus Fundstücken mit jüngsten Experimenten in Kreidepastellen, die ihren Bildern neue Fluidität verleihen.

Ausstellungsrundgang Celina Eceiza

Annemarie Arzberger
wachgeträumt

Slide show

Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark entwickelt Annemarie Arzberger in ihrer performativen Präsentation zum ersten Mal ein eigenes Stück und so zugleich ein Setting für ihre Puppen mit drei Szenen, das in einem imaginären Raumschiff spielt, eine Ausstellung umfasst sowie die Räumlichkeiten, das drei Szenen vorgeben: das Schlouflaboar, das Houloudeck und die Space-Grotten-Disco. Bei dem Stück handelt es sich um eine Kombination aus Körper- und Puppentheater, welches die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina Arzberger aufführt und das mit musikalischen Momenten, arrangiert von Manuel Obriejtan, unterstützt wird. 
 

Slide Show Annemarie Arzberger