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12 Colors of Reality (Balloons), 1978 – 2011
Stano Filko 

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Vor der Finissage der Ausstellung hat eine Eintagesaktion im näheren Umfeld der HALLE FÜR KUNST stattgefunden, bei der im Stadtpark zwölf überdimensionale Ballonobjekte 12 Colors of Reality (Balloons) (19782011) zu sehen waren, die das Farbsystem des Künstlers repräsentieren. Während Filko anfangs von den drei Farben rot, blau und weiß ausgegangen ist, hat sich im Laufe seines Schaffens das sogenannte System SF entwickelt. Dieses umfasst insgesamt zwölf Farben, wobei jede Farbe eine von Filko festgelegte symbolische Bedeutung aufweist und spezifische Dimensionen und Chakren verkörpert. Durch die zwölf monumentalen Ballonobjekte erweitert sich Filkos System auf den Grazer Stadtpark, der ein Teil seiner kosmischen Visionen wird.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Stano Filko

*1937 Veľká Hradná, †2015 in Bratislava

Die Arbeiten von Stano Filko (*1937 Velka Hradna, †2015 in Bratislava) wurden in bedeutenden Institutionen gezeigt, darunter die Slovak National Gallery, Bratislava; das Kunstmuseum Basel; Lentos Kunstmuseum, Linz; Kunsthalle Bratislava; Zacheta – National Gallery of Art, Warschau; National Museum, Krakau; Fondazione Morra Greco, Neapel; ZKM Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe; Ludwig Múzeum, Budapest; Garage Project Space, Moskau; The New Museum of Contemporary Art, New York; P.S.1, New York; MACBA, Barcelona; Centre Pompidou, Paris; mumok, Wien; Kröller-Müller Museum, Otterlo; státna galléria (State Gallery), Banská Bystrica; Brooklyn Museum, New York; Musée d‘Art Moderne, Paris; und Moravská galerie, Brno. Internationale Aufmerksamkeit erfuhren seine Arbeiten außerdem auf der 11. Biennale de Lyon, der Prag Biennale 3, der 51. Biennale di Venezia, der Documenta 7 in Kassel und der EXPO in Osaka. Mit der Galerie Emanuel Layr waren seine Werke unter anderem auf der Frieze Art Fair London und der Art Basel zu sehen.

Weitere Beiträge

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Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (19352021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog.

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Susanne Wenger
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