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Systems of Belief
Jordan Belson, Harm van den Dorpel, Storm de Hirsch, Antonia De La Luz Kašik, Richard Kriesche, Paul Laffoley, Irina Lotarevich, Lee Scratch Perry, Marta Riniker-Radich
25.9.2022–8.1.2023

Ausstellung

Die großangelegte Gruppenausstellung Systems of Belief vereint künstlerische Positionen, die sich mit alternativen Glaubenssystemen auseinandersetzen. In einer Welt, in der politische wie ökologische Ausnahmezustände den Alltag bestimmen, werden Konstanten des gesellschaftlichen Lebens wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik innerhalb von öffentlichen Debatten vermehrt auf den Prüfstand gestellt. Als Individuen, als Gesellschaft und als gesamtes Ökosystem stehen wir derzeit vor großen Herausforderungen. Herausfordernd, ja sogar überwältigend ist oftmals auch die subjektive Verarbeitung des komplexen Weltgeschehens, die durch unterschiedliche Informationsströme auf uns wirkt und unsere Sicht der Gegenwart prägt.

Im Parallelprogramm des steirischen herbst 2022

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Lee Scratch Perry – FLOOD SUN, 2020 Collage, markers and acrylic on board, framed 60 x 100cm Courtesy: The Visual Estate of Lee Scratch Perry

Lee Scratch Perry, FLOOD SUN, 2020

Collage, Marker und Acryl auf Karton, 60100 cm

Courtesy The Visual Estate of Lee Scratch Perry/​suns.works, Zürich

Text

Die großangelegte Gruppenausstellung Systems of Belief vereint künstlerische Positionen, die sich mit alternativen Glaubenssystemen auseinandersetzen. In einer Welt, in der politische wie ökologische Ausnahmezustände den Alltag bestimmen, werden Konstanten des gesellschaftlichen Lebens wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik innerhalb von öffentlichen Debatten vermehrt auf den Prüfstand gestellt. Als Individuen, als Gesellschaft und als gesamtes Ökosystem stehen wir derzeit vor großen Herausforderungen. Herausfordernd, ja sogar überwältigend ist oftmals auch die subjektive Verarbeitung des komplexen Weltgeschehens, die durch unterschiedliche Informationsströme auf uns wirkt und unsere Sicht der Gegenwart prägt.

Technologie wird in unserem Alltag im Allgemeinen und ebenso im Kontext der Ausstellung immer mehr zu einem Mittler zwischen einer faktischen Außenwelt und ihrer Wahrnehmung und Verarbeitung. Sie beeinflusst nicht nur wie und was wir auf unseren Computer- und Handydisplays sehen, sondern auch unser Wesen und unserer Verfasstheit. Mit fast grenzenloser Kraft scheinen oftmals anonymisierte und algorithmisierte Kommunikationsquellen auf unsere Wahrnehmung einzuwirken. Ihre technologischen und digitalen Strukturen und Systeme sind Ausdrucksformen technokratischer Mechanismen, die unsere Öffentlichkeit prägen: Evidenzbasierte Informations- und Analysetechniken, akkurate Organisationspläne und reibungslose Prozesse treiben unsere politischen und gesellschaftlichen Apparate an, die kaum greifbar, aber allgegenwärtig sind. In dieser entpersonalisierten und geradezu metaphysischen Sphäre technologischer Vorgänge erscheint jede Form des irrationalen Handelns innerhalb jener Apparate zunehmend unmöglich. Die Ausstellung Systems of Belief nimmt diesen vermeintlichen Raum des Unmöglichen zum Ausgang und versucht durch die Perspektiven unterschiedlicher Künstler*innengenerationen in Welten vorzudringen, in denen Technologie nicht zum Zwecke konformistischer Regularien verwendet, sondern zur Erzeugung von Unordnung Ausdruck unorthodoxer Dogmen und spiritueller Selbsterkenntnis bzw. Selbstverwirklichung wird. 

Systems of Belief begreift Technologie als System von automatisierten Prozessen und Mechanismen, die in gegenseitiger Abhängigkeit Lösungen für Probleme schaffen sollen. Diese Bedeutung des Begriffs ist wie oben beschrieben in einer technokratischen Gesellschaft zu ihrer vollkommenen Entfaltung gekommen. Weniger als Netzwerk gedacht meint Technologie aber auch die Entwicklung unterschiedlicher Werkzeuge zur Gestaltung verschiedener Produktions- und Gestaltungsverfahren. Die Ausstellung vereint einerseits Positionen, die ihre in Auseinandersetzung mit der Logik und Ästhetik von Wissens- und Bedeutungssystemen – wie beispielsweise in Diagrammen, kartographischen Schemata aber auch religiösen Schaubildern – eigenen transdisziplinären Welten schaffen. Andererseits werden Arbeiten gezeigt, die zur Zeit ihrer Entstehung auf neue technologische Verfahren und Erzeugnisse zugreifen. So machen es beispielsweise analoge Animationstechniken oder Super8-Filmkameras möglich mit Farb- und Lichteffekten zu arbeiten, die ein erweitertes visuelles Spektrum ermöglichen, welches die Darstellung einer physischen oder psychologischen Transzendenz ermöglicht.

Ausgehend von den Arbeiten des experimentellen Filmemachers Jordan Belson (19262011), des Künstlers und Architekten Paul Laffoley (19352015), der Poetin und Underground Filmemacherin Storm de Hirsch (19122000), und des Musikers und Künstlers Lee Scratch Perry (19362021) blickt Systems of Belief auf Kunstschaffende, die ihre Praktiken unter den Vorzeichen unterschiedlicher Herkünfte und gesellschaftlicher Prägungen entwickelten. So ungleich ihre Werke erscheinen vereint sie doch ihr transdisziplinärer und autodidaktischer Zugang zur Kunstproduktion als auch ihr Wirken in subkulturellen Kontexten, die nur sporadisch an etablierte Strömungen angedockt waren. So galt beispielsweise Laffoley, der unter anderem mit Andy Warhol und Friedrich Kiesler in Kontakt stand, Zeit seines Lebens fast ausschließlich als Outsider-Artist”. Die Filmemacherin Storm de Hirsch gilt als eine der Schlüsselfiguren der New Yorker Avantgarde Szene der 1960er-Jahre. Am Anfang der 1960er Jahre drehte sie ihren ersten Film und wurde bald in der New Yorker Underground-Filmbewegung aktiv, wo sie mit Filmemacher*innen wie Stan Brakhage, Jonas Mekas, Shirley Clarke und anderen zusammenarbeitete. Der im letzten Jahr verstorbene jamaikanische Musiker und Künstler Lee Scratch Perry ist vor allem als Plattenproduzent und Sänger bekannt. Ab den 1990er-Jahren wurde er auch für seine visuelle Praxis bekannt, die wie seine Musik aus dem Sampeln” und Verweben seine Wirkung bezieht. Seine Installationen umfassen alles von Gemälden bis hin zu religiösen Objekten, Kleidung und einer ganzen Reihe anderer Dinge, die oft mit dem Panafrikanismus und der Rastafari-Religion in Verbindung gebracht werden.

Im Dialog mit diesen künstlerischen Positionen zeigt die Ausstellung u.a. auch Arbeiten der Grazer Kunstschaffenden Richard Kriesche und Antonia De La Luz Kašik. Kriesche gilt als österreichischer Pionier der Medienkunst. In seiner Arbeit befasst sich der Künstler mit den tiefgreifenden Veränderungen der Computerisierung und Digitalisierung. Die oftmals schwer zu greifenden Räume, die durch jene Technologien entstehen, werden in seiner Arbeit zum Ausgangspunkt um gedankliche Räume zu entwicklen, die sich mit Kommunikation und Informationen auseinandersetzen. Dabei tragen seine Werke oftmals utopische Züge in sich, in dem sie die Grenzen von Logik und Konvention überschreiten um visionäre Ideen entfalten zu können. Kašik zeigt eine Neuproduktion, die im Zuge der Panther Residency entstand, einem Förderstipendium für eine junge lokale Position. In der Arbeit der Filmemacherin spielt die Kamera als Apparat eine zentrale Rolle. Durch sie werden verschiedene Bildwelten miteinander verbunden oder ineinander gerückt. Dafür lotet sie technische Möglichkeiten von analoger Kamera und Filmmaterial aus. Anknüpfend an bestehende Arbeiten entwickelt die Künstlerin für die Teilnahme an der Ausstellung einen neuen Film, der sich an den Grenzen des Mediums bewegt.

Abseits dieser Beobachtungen stellt die Ausstellung selbst auch eine Reflexion über das System Kunst dar. Die Existenz einiger hier gezeigten Künstler*innen an der Peripherie des etablierten Kunstsystems weist solches selbst als ein von Regeln und Dogmen geformter Apparat aus, der aufgrund von Mechanismen der In- und Exklusion funktioniert.

Arbeiten wie von Storm de Hirsch, Jordan Belson, Antonia De La Luz Kašik, Lee Scratch“ Perry und Harm van den Dorpel zeigen, dass technologische Mittel wie Objektive, Server oder elektronische Synthesizer direkt oder indirekt auf die Kunstproduktion der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart Einfluss haben. Durch die stetige Entwicklung verschiedenster Technologien und Systemen zur Herstellung von Bild und Ton, können beispielsweise sehr schwer fassbare Bewusstseinszustände zum Ausdruck gebracht werden. Die oben genannten Künstler*innen bedienen sich technologischer Mittel nicht um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, sondern um irrationale und transzendente Erfahrungen, die nicht an den materiellen Wert der Dinge gebunden sind, zum Ausdruck zu bringen.

Künstler*innen wie Paul Laffoley, Marta Riniker-Radich und Irina Lotarevich beschäftigen sich mit der Logik oder Architektur“ von Orten und Mechanismen, die fast einer göttlichen Macht ähnlich auf all unserer Lebensbereiche wie Ökonomie, Lebensraum und Kommunikation Einfluss nehmen. Die akribisch gefertigten Werke Laffoely‘s, die sich auf wissenschaftliche und esoterische Erkenntnisse berufen um Erklärungsmodelle für unsere Existenz und Dasein zu finden, stellen hier ein gutes Beispiel dar. Durch die Perspektive dieser unterschiedlichen künstlerischen Positionen ermöglicht Systems of Belief ein Nachdenken über weltanschauliche oder spirituelle Selbstverwirklichung durch Verwendung und Subversion technologischer Mittel.

Kuratiert von Cathrin Mayer 

Künstler*innen

Teilnehmende Künstler*innen

Jordan Belson

*1926 Chicago, †2011 San Francisco

studierte in den 1940er-Jahren Malerei, und wandte sich danach dem Medium Film zu, er drehte insgesamt über dreißig Filme. Dabei begann er, sich mit verschiedenen kulturellen, spirituellen und religiösen Bezugssystemen auseinanderzusetzen. Zu seinen vielfältigen Einflüssen gehören Yoga, östliche Philosophien und Mystik, Astronomie, klassische romantische Musik, Alchemie, Jung, gegenstandslose Kunst, Mandalas und vieles mehr“, schrieb Cindy Keefer, 2008. Seine Filme wurden unter anderem in der Tate Modern in London; im San Francisco Museum of Modern Art; im Whitney Museum in New York; im Centre Pompidou in Paris gezeigt.

Harm van den Dorpel

*1981, Zaandam, lebt in Berlin

ist ein Künstler, der sich der Entdeckung einer aufstrebenden Ästhetik widmet, indem er Software und Sprache komponiert und dabei Anleihen bei so unterschiedlichen Bereichen wie Genetik und Blockchain macht. Außerdem ist er Mitbegründer der inzwischen geschlossenen left gallery. Seine Arbeiten wurden in der Ausstellung Free im New Museum in New York und in der Überblicksausstellung Post-Internet Art im Ullens Center for Contemporary Art gezeigt. Seine Arbeiten wurden kürzlich bei Takuro Someya Contemporary Art in Tokio; Nahmad Contemporary (NY); – kuratiert von Eleanor Cayre & Dean Kissick, Villa Schöningen, Potsdam und Galerie Rüdiger Schöttle gezeigt. Er wird von der Upstream Gallery, Amsterdam; und der Galerie Rüdiger Schöttle, München; vertreten.

Storm de Hirsch

*1912 Malkin, New Jersey, †2000 New York

war eine amerikanische Dichterin und Filmemacherin. Sie galt als Schlüsselfigur der New Yorker Avantgarde-Filmszene der 1960er-Jahre und war Gründungsmitglied der Filmmakers‘ Cooperative, die 1961 in New York gegründet wurde. Von Historikern oft übersehen, wurde sie in den letzten Jahren als Pionierin des Underground-Kinos anerkannt. Ein Großteil von de Hirschs Arbeiten ist abstrakt und verwendet eine Vielzahl experimenteller Techniken, wie die Radierung von Bild zu Bild auf undurchsichtigem schwarzem Filmmaterial und die Handmalerei auf dem Filmstreifen selbst. Ihre Filme wurden unter anderem im Museum of Modern Art; im Whitney Museum of American Art (beide in New York); bei den Filmfestspielen von Cannes; und beim Ann Arbor Film Festival gezeigt.

Antonia De La Luz Kašik

*1993 Graz, lebt in Wien

studierte Grafik und visuelle Kommunikation an der Universidad Mayor de San Simón in Cochabamba, Bolivien und absolvierte 2018 die Friedl Kubelka Schule für unabhängigen Film in Wien. Derzeit studiert sie Video und Videoinstallation an der Akademie der bildenden Künste Wien und entwickelt eigene künstlerischen Projekten mit dem analogen Medium Film, sowie Animation, Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie. Als Kamerafrau arbeitet sie in Kollaboration mit anderen Künstler*innen, zuletzt für die Performances von Eva Sommer und den Spielfilm Beatrix von Lilith Kraxner und Milena Czernovsky.

Richard Kriesche

*1940 Wien, lebt in Graz

ist ein Künstler, Kunst- und Medientheoretiker. Seine künstlerischen Arbeitsfelder umfassen Fotokunst, Videokunst, Computerkunst, Netzkunst, Installationen, Performance und Multimediakunst. In seinen Werken versucht Kriesche den Brückenschlag zwischen den genetischen Mikrowelten und den Makrowelten des Weltalls. Mit seinen Skulpturen und Installationen war Kriesche bei zahlreichen Großveranstaltungen wie beispielsweise auf der documenta 6; der Venedig Biennale; und in Museen wie dem Haus der Kunst; München oder dem Chicago Art Institute. Zuletzt widmete das Museum der Moderne in Salzburg ihm eine umfangreiche Personale. 

Paul Laffoley

*1935 Cambridge, Massachusetts, †2015 Boston, Massachusetts

Nach seiner formalen Ausbildung in den klassischen Fächern an der Brown University und seinem Archi-tekturstudium in Harvard begann Paul Laffoley (*1935 Cambridge, Massachusetts, †2015 Boston, Massachu- setts) damit, seine verwandten intellektuellen Ansätze zu assimilieren und systematisch miteinander zu verknüpfen. Auf der Suche nach erweiterten Möglichkeiten ging er 1963 nach New York, um mit dem visionären Künstler und Architekten Frederick Kiesler zusammenzuarbeiten, und wurde außerdem angeworben, um für Andy Warhol Late-Night-TV zu schauen – im Austausch für einen Schlafplatz. Von diesem Zeitpunkt an begann Laffoley, seinen einzigartigen transdisziplinären Ansatz einer neuen Disziplin zu formulieren, die Philosophie, Wissenschaft, Architektur und Spiritualität mit der Praxis der Malerei verbindet. In den späten 1980er-Jahren begann Laffoley, sich vom Spirituellen und Intellektuellen zu lösen und sein Werk als interaktives, physisch einwirkendes psychotronisches Gerät zu betrachten, einen modernen Ansatz zur transdisziplinären Aufklärung und ihrer spirituellen Aura. Laffoleys Schriften sowie seine Kunstwerke wurden im Mai 2016 von der University of Chicago Press in einem neuen Buch mit dem Titel The Essential Paul Laffoley veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden u. a. im Palais de Tokyo, Paris; dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwartskunst, Berlin; und der Hayward Gallery, London gezeigt. 

Irina Lotarevich

*1991 Rybinsk, Russland, lebt in New York City und Wien

studierte an der Cornell University, am Hunter College und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Die bildhauerische Praxis der Künstlerin ist geprägt von der Überschneidung ihrer eigenen subjektiven Erfahrung mit größeren Systemen. Sie arbeitet mit Holz, Metall und Gusstechniken, wobei sie häufig sowohl hochwertige als auch minderwertige oder entwertete Materialien mit ausgefeilten Fertigungstechniken und einer Sensibilität für den Aufbau räumlicher Erzählungen kombiniert. Lotarevich verwebt auch ihr eigenes Schreiben und den Gebrauch von Sprache in ihre Arbeit. Die minimalen und doch komplexen und spezifischen Formen ihrer Skulpturen verweisen auf Architektur, Bürokratie, Arbeit und Teile ihres Körpers.
Zu ihren jüngsten Einzel- und Duoausstellungen gehören: Refinery, SOPHIE TAPPEINER, Wien (2020); Galvanic Couple, FUTURA Centre for Contemporary Art, Prag (2019). Ihre Arbeiten waren kürzlich in den folgenden Gruppenausstellungen zu sehen: Salzburger Kunstverein, Salzburg; Kunstverein Bielefeld, Bielefeld; MAK Biennale for Change, Museum für angewandte Kunst, Wien; Metal Machine Music, Lissabon; Louis Reed, New York City; Loggia, Wien, u. a.

Lee Scratch Perry

*1936 Kendal, †2021 Lucea

war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Entwicklung von Reggae und Dub-Musik in Jamaika. Seine spätere Musik ist weit entfernt von seinen Reggae-Tagen; viele sahen diesen Abschnitt von Perrys Karriere in mehrfacher Hinsicht eher als Performance-Kunst. In den späten 1990er-Jahren wurde Perry auch als bildender Künstler anerkannt und wahrgenommen. Perrys multidisziplinäre Praxis umfasst seinen gesamten Körper und seine physische Umgebung und zeichnet sich durch eine einzigartige Mischung aus religiösen und symbolischen Glaubenssystemen aus. In den letzten Jahren wurden seine Arbeiten immer stärker im Kunstfeld rezipiert und unter anderem im MACRO – Museum für zeitgenössische Kunst in Rom (2022); und auf der 34. Sao Paulo Biennale (2021) ausgestellt.

Marta Riniker-Radich

*1982 Bern, lebt in Frankfurt am Main und Zürich

Nachdem Marta Riniker-Radich 2008 ihr Studium an der HEAD in Genf abgeschlossen hatte, begann sie ihre Malpraxis zu entwickeln, indem sie einfachere Methoden verwendete. Dabei konzentriert sich ihre Arbeit oft auf historische Figuren und kulturelle Ereignisse und kann auch andere Medienformen wie Texte und Objekte sowie ortsspezifische Installationen umfassen. Sie hat in den letzten Jahren an vielen Künstlerresidenzen teilgenommen, darunter Studio Roma, Landis & Gyr Foundation und Fieldwork Marfa. Marta Riniker-Radich wurde 2010 mit dem Swiss Art Award und 2016 mit dem Manor Kunstpreis ausgezeichnet. Ihre Arbeiten waren u. a. im Instito Svizzero in Mailand (2021), dem Éclair in Berlin, dem Kunsthaus Glarus (beides 2018) oder dem Kunsthaus Lagenthal (2013) zu sehen. Sie wird von der Galerie Francesca Pia in Zürich vertreten.

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