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Leon Höllhumer:
The Feast
25.5.–2.6.2024

Performance

In Leon Höllhummers oft dystopisch anmutenden Fantasiewelten mischen sich Charaktere aus Subkultur mit märchenhaften Fabelwesen und mystischen Figuren. Sie reflektieren trotz unbestimmt bleibender Zeit- und Örtlichkeit sozialkritische Fragen des Hier und Jetzt. So spannt sich eine imaginative Welt zwischen Humor und Horror, auf welche eine fiktive Landschaft bereitsteht, die gesellschaftliche Prozesse auf verschobene Art und Weise simuliert. Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark wird der Künstler eine aktuelle installative Performance adaptieren, die vorort entsteht und Grundlage einer filmischen Neuproduktion wird. Das Projekt wird in der Spielart eines Gesamtkunstwerkes performative Live-Elemente mit Versatzstücken aus Film, Installation und Bühnenbild verbinden.

Eröffnung: 24.5.2024, 18 Uhr

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Leon Höllhumer, The Sacrifice, 2022

Efes42, Linz, Foto: Georg Petermichl

Text

Der steirische Künstler, Choreograph und Filmemacher Leon Höllhumer arbeitet an performativen Live-Events, Filmen und Ausstellungsprojekten. Seine Praxis spielt mit Elementen des Performativen und Theatralen in Auseinandersetzung um Fragestellung von Identität, Körper und Macht. In aufwendigen Settings entwickelt er situative Plots und szenische Bilder, die Höllhumer mit diversen Protagonist*innen interagieren lassen, wie mit den Choreographinnen Florentina Holzinger und Annina Machaz, den Musiker*innen Karolina Preuschl, Lukas König, Didi Kern und PUKE PUDDLE oder dem Literaten Ferdinand Schmalz.

Meine zwischen Pop und Punk angesiedelten multimedialen Arbeiten verknüpfen Performance, Fotografie, Skulptur, Film und Storytelling. Die Grenze zwischen den Medien verschwimmt permanent und ist einem worldbuilding“ mehr verpflichtet als einer linearen Erzählweise. In diesem unklaren und ständiger Transformation unterworfenem Universum werden Requisiten zu Skulpturen und Objekte zu performativen Elementen. Glasierte Keramiken werden zu grotesken Tools und Prothesen, die, ganz im Geiste des Cyberpunk, funktionelle und ästhetische Aspekte von Technologie vermischen und ad absurdum führen. In den oft dystopisch anmutenden Fantasiewelten mischen sich Charaktere aus Subkultur mit märchenhaften Fabelwesen und mystischen Figuren. Sie reflektieren trotz unbestimmt bleibender Zeit- und Örtlichkeit sozialkritische Fragen des Hier und Jetzt. Ihre Exzentrik markiert oftmals einen bestimmten Aspekt von Andersartigkeit, einer Abkehr von einer gewissen Norm und ihren gesellschaftlichen Konsequenzen. So spannt sich eine imaginative Welt zwischen Humor und Horror, auf welche eine fiktive Landschaft bereitsteht, die gesellschaftliche Prozesse auf verschobene Art und Weise simuliert.“ Leon Höllhumer

Für die HALLE FÜR KUNST Steiermark wird der Künstler eine aktuelle installative Performance adaptieren, die vorort entsteht und Grundlage einer filmischen Neuproduktion wird. Das Projekt wird in der Spielart eines Gesamtkunstwerkes performative Live-Elemente mit Versatzstücken aus Film, Installation und Bühnenbild verbinden. 

Kuratoren: Sandro Droschl, Jan Tappe

Künstler*innen

Teilnehmende Künstler*innen

Leon Höllhumer

*1986, aufgewachsen in Graz, lebt in Wien

Einzelausstellungen & Performances (u.a.): Efes42, Linz (2022), TQW Tanzquartier Wien (2021), Perspektiven, Attersee (2021), WAF-Gallery, Wien (2021), Daihatsu Rooftop Gallery, Wien (2020), OEVERwerk, KiöR, Graz (2020), Kunsthalle Exnergasse, Wien (2020), EXILE, Wien (2019), Galerie Lisa Kandlhofer, Wien (mit Karl Karner, 2019), Mauve, Wien (2018), Milieu, Bern (2017), MUSA, Wien (2016)

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