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Give Rise To Julius Pristauz
PROPAGANDA
13.–21.5.2023

Eröffnung:

Performance

Die in der HALLE FÜR KUNST uraufgeführte Performance von Julius Pristauz trägt den Titel PROPAGANDA und befasst sich mit Popkultur als Instrument zur Vermittlung bestimmter Ideen und Ideologien sowie deren Bewegung und Verbreitung innerhalb unserer Gesellschaft. Es ist ein Stück, welches die Wiederaufführung einzelner, unterschiedlicher Szenen als kuratorische Strategie begreift und sich frei an Stilelementen aus verschiedenen Hintergründen speist: Eine subjektive und queere Erzählung über den Zustand der Welt. Im Anschluss wird das Bühnenbild mit mehreren textlichen Videoarbeiten und Skulpturen als Installation gezeigt.

Ansichten

Julius Pristauz, PROPAGANDA, 2022

Digitales Bild

Courtesy der Künstler

Text

Die künstlerische Praxis von Julius Pristauz umfasst Performances, Videoarbeiten sowie Installationen, die oft von bestehenden Architekturen ausgehen. Thematisch drehen sich die verschiedenen Arbeiten um die Konstruktion von Identitäten in verschiedenen Spannungsfeldern. Jene untersucht er in Verbindung mit Körpern, aber auch im Zusammenhang der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vermarktung, in Form von Corporate Identities. Pristauz beschäftigt sich in seiner performativen Praxis mit Bewegungsabläufen innerhalb normativer Systeme, die auf gesellschaftlichen Trends aufbauen. Ausgehend von der Beobachtung alltäglicher Kommunikationsträger wie medialen Bildern, Mode und Sprache wirft der Künstler einen untersuchenden Blick auf die Beziehungen von privaten Bereichen und der Öffentlichkeit sowie auf hybride Räume zwischen diesen zwei Polen.

Die im Rahmen von Give rise to… konzipierte Performance trägt den Titel PROPAGANDA und befasst sich mit Popkultur als Instrument zur Vermittlung bestimmter Ideen und Ideologien sowie deren Bewegung und Verbreitung innerhalb unserer Gesellschaft. Gesprochen wird darin über Politiken rund um Kapitalismus, Autorität, Körper, Gender Stereotypen und Vorbilder. Es ist ein Stück, welches die Wiederaufführung einzelner, unterschiedlicher Szenen als kuratorische Strategie begreift und sich frei an Stilelementen aus verschiedenen Hintergründen speist. Eine subjektive und queere Erzählung über den Zustand der Welt, in welcher auch humorvolle Elemente und Camp nicht fehlen dürfen.

Als Ausgangspunkt der Ausstellung dient die Aufführung des Stücks. Im Anschluss wird das Bühnenbild mit mehreren textlichen Videoarbeiten und Skulpturen als Installation gezeigt. Durch dieses komplizierte Geflecht an Rollen, Bühnenfiguren, Publikum und räumlicher Intervention entsteht eine Spannung, die sich auch identitätsstiftenden Fragen innerhalb der Kunst und ihrer Verwertung nähert.

Kuratiert von Jan Tappe

Künstler*innen

Teilnehmende Künstler*innen

Julius Pristauz

*1998 Judenburg, aufgewachsen in Graz, lebt in Wien

Julius Pristauz studierte an der der Universität für Angewandte Kunst Wien und arbeitet als Künstler und Kurator. Zuletzt kuratierte er die Ausstellung SOMETHING IS BURNING in der Kunsthalle Bratislava (2022) und wurde für sein künstlerisches Diplom mit dem diesjährigen Preis der Kunsthalle Wien ausgezeichnet.

Solo, Performances (u.a.): Kunsthalle Wien (2023), Lewben Art Foundation, Vilnius (2023), Q21 Museumsquartier, Wien (2022), Secession, Wien (2022), WAF Galerie, Wien (2020), Vienna Art Week, Wien (2020), Grazer Kunstverein, Graz (2019), Belvedere 21, Wien (2019); Ausstellungen: Shore Galerie, Wien (2022), UA26, Wien (2022), Futura, Prag (2021), EXILE, Wien (2021), The Pool, Istanbul (2020), House of Arts, Brünn (2018); Preis der Kunsthalle Wien für künstlerisches Diplom an der Universität für Angewandte Kunst, Wien (2022);

Presse

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