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A.rtificial I.ntrospection O.
Oswald Wiener, Jenna Bliss, Günter Brus, Valie Export, Tishan Hsu, Morag Keil, Josh Kline, Michael Krebber, Maria Lassnig, Ken Okiishi, Walter Pichler, Rudolf Polanszky, Dieter Roth, Agnes Scherer, Tiffany Sia, Franz West, Ingrid Wiener
20.5.–6.9.2026

Ausstellung

Die Ausstellung A.rtificial I.ntrospection O. (A.I.O.) untersucht Denken, Wahrnehmung und Subjektivität im Spannungsfeld von Selbstbeobachtung, Kybernetik und Künstlicher Intelligenz. Ausgangspunkt ist das Werk des österreichischen Schriftstellers, Denkpsychologen und Kybernetikers Oswald Wiener (1935 – 2021), dessen originäres Werk sich seit den 1950er-Jahren kritisch zwischen diesen Feldern bewegte und sich systematisch der institutionellen Vereinnahmung entzog.

Kurator:innen: Sandro Droschl mit Franca Zitta
Kuratorische Beratung, Nachlass Oswald Wiener: Thomas Eder, Thomas Raab
Kooperation: Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung / Literaturhaus Graz: Klaus Kastberger, Daniela Bartens

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Walter Pichler, TV-Helm (Tragbares Wohnzimmer), 1967/2022

Silbergelatineprint
116112 cm, gerahmt
Courtesy Galerie Krinzinger und Nachlass Walter Pichler, Wien

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Morag Keil, Mr. Magic, 2024

Schaufensterpuppe, Mikrowelle, Tisch, Fauteuil, Kameras, Bildschirme, Telefon und Apfel
Variable Dimension

Courtesy Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin

Agnes Scherer, An unnamed file contains an incorrect path, 2021

Skulptur aus Holz, Malerei auf Leinwand, Wandmalerei
Bildschirm: 214330 cm; Tastatur: 214330 cm
Courtesy die Künstlerin und ChertLüdde, Berlin; Sans Titre, Paris

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Tishan Hsu, Breath 2, 2021

UV-Druck, Silikon auf Holz
121,957,57,6 cm
Courtesy Privatsammlung, Paris

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

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A.rtificial I.ntrospection O., 2026

Ausstellungsansicht HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Tiffany Sia, Antipodes II, 2024

Ein umgebauter Rückspiegel, der 24 Stunden lang Live-Aufnahmen vom Hafen von Okinawa zeigt
26 × 7,5 × 9 cm
Courtesy die Künstlerin und Maxwell Graham, New York

Foto: kunst​-doku​men​ta​ti​on​.com

Text

Im Zentrum seiner Untersuchungen steht das menschliche Denken und Bewusstsein, denen Wiener sich zeitlebens abseits des wissenschaftlichen Betriebs mit einem unorthodoxen und inspirierenden Zugang widmete. Seine Arbeiten formulieren früh zentrale Fragestellungen der Künstlichen Intelligenz und der Probleme ihrer theoretischen und konzeptuellen Voraussetzungen. Für Wiener ist Bewusstsein nicht sprachlich organisiert und kann daher nicht auf dem aktuellen Stand der Technik simuliert werden.

Zentral für die Ausstellung ist Wieners Konzept der Selbstbeobachtung als denkpsychologische Praxis, die er im Laufe seines Lebens immer wieder adaptierte, neu ausrichtete und zuerst literarisch und dann wissenschaftlich akzentuierte. Sein Buch die verbesserung von mitteleuropa, roman (1969) und spätere Texte bilden einen theoretischen und experimentellen Bezugspunkt der Ausstellung. In Auseinandersetzung mit Alan Turings Automatentheorie, Ludwig Wittgensteins Sprachkritik und kybernetischen Konzepten entwickelt Wiener eine radikale Kritik des humanistisch aufgefassten Subjekts. Im Appendix des Werkes, dem teils ironischen bio-adapter, erscheint der Mensch nicht als autonomes Bewusstseinswesen, sondern als Automat, der sich mit der Umwelt in Form eines technischen Befriedigungsanzugs auflöst.

Aus der Kybernetik ist der vom britischen Mathematiker Alan Turing 1950 formulierte Turing-Test bekannt, der Unterscheidbarkeit von Maschine und Menschen durch Einschätzung von Sprachäußerungen prüft. Ist für einen Fragesteller nicht erkennbar, welches Gegenüber der Mensch und welches die Maschine ist, müssen diese als äquivalent verstanden werden. Bewertet wird dabei menschlich wirkendes Verhalten in Bezug auf Sprachfähigkeit und plausible Antworten, nicht jedoch Intelligenz. Das Problem des Turing-Tests bestand Wiener zufolge in einem behavioristischen Zugang, der auf der Beobachtung von Ereignissen und darauf ableitbaren Statistiken beruht, das subjektive Bewusstsein jedoch ignoriert. Was Turing nicht berücksichtigte, waren die nicht beobachtbaren Qualitäten des menschlichen Denkens wie Vorstellungen, Emotionen, Wahrnehmung und Weltverständnis.

Wiener stellte sich diesen Menschheitsfragen und arbeitete an einer Theorie des Denkens, indem er die auf Formalisierung beruhenden Automatentheorie durch Selbstbeobachtung ergänzte, um zu belastbaren Definitionen zu gelangen, mit denen menschliches Denken und Bewusstsein erklärbar werden könnten.

Die Ausstellung

A.rtificial I.ntrospection O. setzt Wieners theoretische Positionen in Beziehung zu zeitgenössischen künstlerischen Praktiken, die sich mit Selbstwahrnehmung und Kybernetik auseinandersetzen. Dabei wird Kunst nicht als Gegenmodell zur Technik verstanden, sondern als ein Feld, in dem ähnliche Übersetzungsprozesse wirksam sind wie in der Kybernetik: visuelle, sprachliche und affektive Informationen werden codiert, decodiert und in zirkulierende Systeme überführt. Vor dem Hintergrund einer gegenwärtigen Situation, in der algorithmische Systeme zunehmend Entscheidungen in Verwaltung, Recht, Kommunikation und Militär unterstützen und in der KI-basierte Sprachmodelle menschliche Kommunikation simulieren, gewinnt Wieners skeptisches Denken neue Dringlichkeit. Die Ununterscheidbarkeit von menschlicher und maschineller Sprachproduktion, wie sie im Turing-Test paradigmatisch angelegt ist, verschiebt die Frage von Intelligenz hin zu Fragen der Beobachtbarkeit, Kontrolle und Selbstbeschreibung.

Die Figur des Dandys, die Wiener faszinierte, verbindet die erhoffte Distanzierung vom Mechanischen mit einem nach Innen gewendeten Selbstverständnis. So bildet sie ein Scharnier zwischen solipsistischer Selbstbeobachtung und sozialer Einbettung des Subjekts. Heute erscheint dies deutlich schwieriger. A.I.O. begreift Selbstbeobachtung des menschlichen Denkens nicht nur als künstlerische Forschung, sondern als politische und epistemische Praxis: als Möglichkeit, das zunehmend intime Verhältnis zwischen Körper, Sprache und automatisierten Systemen kritisch zu reflektieren. Die Ausstellung öffnet den historischen Horizont von Wieners Denken hin zu befreundeten Künstler:innen und einer jüngeren Generation, die seine Fragestellungen nicht fortschreibt, sondern unter gegenwärtigen Bedingungen neu konfiguriert. Nicht Fortschritt oder Innovation stehen im Zentrum, sondern die Frage, wie Subjektivität unter kybernetischen Bedingungen darstellbar bleibt – und ob Selbstbeobachtung und Selbstoptimierung, wie Wiener vorschlug, eine letzte Form von Handlungsmacht darstellen.

Welche Auswirkungen kybernetische Intelligenz auf unser tägliches Leben, unsere Körper und unsere Sprache haben wird, bleibt teilweise offen und lässt sich bislang nur erahnen; sie sind und werden jedenfalls beträchtlich sein. Die experimentelle Ausstellung A.I.O. versucht, die Ideen Oswald Wieners künstlerisch fruchtbar zu machen, und darüber hinaus zu gehen. Sie beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Kybernetik und Selbstbeobachtung – und befragt damit die Wechselwirkung von Mensch und Maschine.

Die Ausstellung wird von einem ausführlichen Rahmenprogramm begleitet, das im Literaturhaus Graz mit einer szenischen Lesung des Planetenparty Prinzip und einer Gesprächsrunde unter prominenter Beteiligung am 28. Mai beginnt. Im aufgeführten Text Purim wird Sprache als Störsystem durch Umkehrungen, Maskierungen und Grenzauflösungen radikalisiert, was eine produktive Selbstbeobachtung erleichtert.

Künstler:innen

Teilnehmende Künstler:innen

Oswald Wiener

*1935 Wien, † 2021 Wien

Einzelausstellungen (Auswahl): Contemporary Fine Arts, Berlin (2023), FOTOHOF, Salzburg (2023), Galerie Buchholz, Köln (2022), Museum of Contemporary Art (MACBA), Barcelona (2014), Villa Arson, Nizza (2014), CFA, Berlin (2011), Galerie Charim, Wien (2004), Mack, Graz (1996), Galerie Grita Insam, Wien (1988, 1981), Galerie Maerz, Linz (1971).

Gruppenausstellungen (Auswahl): HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2024), MUMOK, Wien (2024), Lentos Kunstmuseum, Linz (2023), Kunsthaus Graz (2021), Kunsthalle Wien, Wien (2020), Kunsthalle Düsseldorf, Düsseldorf (2019), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok), Wien (2017), 55. Biennale von Venedig (2013), ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe (2010), Generali Foundation, Wien (2004), 47. Biennale von Venedig (1997), documenta 6, Kassel (1977), Kunst und Revolution“, Universität Wien (1968).

Jenna Bliss

*1984 Yonkers, New York; lebt in New York

Einzelausstellungen (Auswahl): Ulrik, New York (2025, 2022), Kunstzentrum Amant, New York (2024), Haus am Waldsee, Berlin (2024), Schiefe Zähne, Berlin (2022), Stadtgalerie Bern (2021), Kunstverein München, München (2021), FELIX GAUDLITZ, Wien (2020), Outpost, Norwich (2017), Cell Project Space, London (2017).

Gruppenausstellungen (Auswahl): HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), ICA London, London (2026), GEMS, New York (2024), Podium, Oslo (2023), 112 Hudson Street, New York (2023), Universitätsgalerie im Heiligenkreuzerhof, Wien (2022), Francesca Pia, Zürich (2021), Fanta-MLN, Mailand (2020), Schinkel Pavillon, Berlin (2019), Miguel Abreu Gallery, New York (2019), Raven Row, London (2017), tranzitdisplay, Prag (2018), KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2017).

Günter Brus

*1938 Ardning, † 2024 Graz; lebte in Graz und Berlin

Einzelausstellungen (Auswahl): BRUSEUM, Neuen Galerie Graz (2026), Kunsthaus Bregenz (2024), Albertina Modern, Wien (2023), Belvedere 21, Wien (2018), Martin-Gropius-Bau, Berlin (2016), Musee d’Art Moderne et Contemporain, Straßburg (2010), Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz (2008), Slought Foundation, Philadelphia (2006), MACBA, Barcelona (2005), Albertina, Wien (2003), Centre Pompidou, Paris (2001, 1993), Kunsthalle Düsseldorf, Düsseldorf (1986), Galerie Heike Curtze, Wien (1970).

Gruppenausstellungen (Auswahl): HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), mumok, Wien (2024, 2016), Tate Modern, London (2012), 47. Biennale von Venedig (1997), documenta 7 (1982), 39. Biennale von Venedig (1980), documenta 6, Kassel (1977), documenta 5, Kassel (1972), Universität Wien, Wien (1968).

Valie Export

*1940 Linz, † 14. Mai 2026 in Wien

Einzelausstellungen (Auswahl): Thaddaeus Ropac, Mailand (2025), Museumsquartier, Wien (2024), C/O Berlin (2024), Albertina, Wien (2023,2024), Winterthur Fotomuseum (2023), Rencontres d‚Árles, Arles (2022), Lentos Kunstmuseum, Linz (2020, 2017, 2010), Neuer Berliner Kunstverein (2018), Thaddaeus Ropac, London/​Paris (2018), Belvedere 21, Wien (2010), Centre Pompidou, Paris (2007), Camden Arts Centre, London (2004), Santa Monica Museum of Art (2001).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Modern Art Oxford, Oxford (2025), Dundee Contemporary Arts, UK (2024), La morsure de termites, Palais de Tokyo, Paris (2023), Thaddeaus Ropac, Paris (2020), Museum of Modern Art, New York (2010), 58. Biennale von Venedig (2019), mumok, Wien (2015), 12. Istanbul Biennale (2011), documenta 12, Kassel (2007), MoMA PS1, New York (1999), 39. Biennale, Venedig (1980), documenta 6, Kassel (1977).

Tishan Hsu

*1951 Boston, lebt in New York

Einzelausstellungen (Auswahl): Lisson Gallery, New York (2026, 2025), Secession, Wien (2024), Museum of Contemporary Art Toronto, Toronto (2024), MAMCO, Genf (2024), the High Line, New York (2024), Galerie Max Mayer, Düsseldorf (2023), Miguel Abreu Gallery, New York (2021), Empty Gallery, Hongkong (2019, 2021), SculptureCenter, New York (2020), Hammer Museum, Los Angeles (2020), TheAnnex, New York (2002), Pat Hearn Gallery, New York (1987, 1989), Leo Castelli Gallery, New York (1987).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Museum of Contemporary Art (MCA), Chicago (2025), Museum Marta Herford & Kunsthalle Bielefeld (2024), Future of Today Biennale, Beijing (2023), 59. Biennale von Venedig (2022), Museion, Bozen (2021), 58. Carnegie International, Carnegie Museum of Art, Pittsburgh (2022), Centre Pompidou, Paris (2021), 13. Gwangju Biennale, Gwangju (2021), Museum für Moderne Kunst (MMK), Frankfurt am Main (2021), K11 Musea, Hongkong (2021), White Columns, New York (2019).

Morag Keil

*1985 Edinburgh, lebt in London

Einzelausstellungen (Auswahl): Arcadia Missa, London (2026), Galerie Isabella Bortolozzi, Berlin (2024), Jenny´s, Los Angeles (2023, 2018, 2014), Project Native Informant, London (2022, 2018, 2013), Institute of Contemporary Arts (ICA), London (2019), Palais de Tokyo, Paris (2014), Real Fine Arts, New York (2013, 2011), Cubitt, London (2013), Focal Point Gallery, Southend-on-Sea (2013).

Gruppenausstellungen (Auswahl): HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), Fluentum, Berlin (2025), Kunsthalle Friart Fribourg (2025), Kölnischer Kunstverein, Köln (2024), Hammer Museum, Los Angeles (2022), Museum of Modern Art, Warschau (2020), Hammer Museum, Los Angeles (2019), Fondazione Prada, Venedig (2015), Swiss Institute, New York (2014), Vilma Gold, London (2011).

Josh Kline

1979 Philadelphia, lebt in New York

Einzelausstellungen (Auswahl): Museum of Contemporary Art Los Angeles (2024), Lisson Gallery, New York (2024), Whitney Museum of American Art, New York (2023), Astrup Fearnley Museet, Oslo (2020), Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Turin (2016), Modern Art Oxford, Oxford (2015), Portland Institute for Contemporary Art (2015), 47 Canal, New York (2013, 2011).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Solomon R. Guggenheim Museum, New York (2026), CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco (2025), Rubell Museum, Washington D.C. (2024), Whitney Biennial (2019), Museum of Modern Art, New York (2019), Hirschhorn Museum, Washington D.C. (2018), 9. Berlin Biennale (2015), 13. Lyon Biennale (2015), Whitney Biennial, New York (2014), MoMA PS1, New York (2012).

Michael Krebber

*1954 Köln, lebt in Köln und New York

Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie Buchholz, Berlin/​Köln (2025, 2023, 2017, 2015), Greene Naftali, New York (2024, 2021, 2018), Fondazione Antonio Dalle Nogare, Bozen (2021), Museum Brandhorst, München (2019), Kunsthalle Bern (2017), Serralves Museum of Contemporary Art, Porto (2016), Museum Ludwig, Köln (2015), CAPC Musée d’art contemporain, Bordeaux (2012), Kölnischer Kunstverein, Köln (2008), Kunsthalle Düsseldorf (2008), Secession, Wien (2005).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Galerie Buchholz, Berlin (2026), Museum Brandhorst, Munich (2025), Museion Bolzano, Bolzano (2025), Die Angewandte, Wien (2024), Palais de Tokyo, Paris (2022), Fondazione Prada, Venedig (2021), Kunsthalle Basel (2021), Museum für Moderne Kunst (MMK), Frankfurt am Main (2019), Reina Sofía, Madrid (2018), Stedelijk Museum, Amsterdam (2017), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien (2017), Institute of Contemporary Arts, London (2015), Bienale de São Paulo (2012), MoMA PS1, New York (2011), Portikus, Frankfurt am Main (2007).

Maria Lassnig

*1919 Kappel am Krappfeld, † 2014 Wien

Einzelausstellungen (Auswahl): DesMoinesArt Center, Des Moines, Iowa (2026), LUMA Arles, Arles (2025), Hauser & Wirth Hong Kong (2025), Petzel Gallery, New York (2024), Stedelijk Museum, Amsterdam (2019), Albertina, Wien (2019, 2017), Museum Folkwang, Essen (2017), Tate Liverpool, Liverpool (2016), MoMA PS1, New York (2014), Deichtorhallen, Hamburg (2013), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien (2009), Serpentine Gallery, London (2008), Hauser & Wirth, London (2004), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien (1999), Centre Pompidou, Paris (1995), Kunstmuseum Luzern (1987).

Gruppenausstellungen (Auswahl): New Museum, New York (2026), Hamburger Kunsthalle, Hamburg (2026), Kunsthaus Bregenz, Bregenz (2025), Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien (2024), Hamburger Kunsthalle, Hamburg (2020), 55. Biennale von Venedig (2013), 8. Gwangju Biennale (2010), 50. Biennale, Venedig (2003), documenta 10 (1997), documenta 7, Kassel (1982), 39. Biennale von Venedig (1980).

Ken Okiishi

*1978 Iowa, lebt und arbeitet in New York und Berlin.

Einzelausstellungen (Auswahl): Reena Spaulings, New York (2025), Museum of Modern Art, New York (2021), University of Hawaiʻi at Mānoa Art Gallery, Honolulu (2021), Pilar Corrias, London (2019), Sobreteixims i escultures, Barcelona (1972, 1968, 2016, 1978), Fundació Gaspar, Barcelona (2016), Screen Presence, Museum Ludwig, Köln (2014), Pilar Corrias, London (2014), MIT List Visual Arts Center, Cambridge, Massachusetts (2013), Hessel Museum of Art, Bard Center for Curatorial Studies (2013), Take Ninagawa, Tokio (2012).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Museum of Contemporary Art Chicago, Chicago (2025), 303 Gallery, New York (2025), Museum of Modern Art, New York (202425), Julia Stoschek Foundation, Düsseldorf (2024), apexart, New York (2023), Fondation Louis Vuitton, Paris (2017), The Museum of Modern Art, New York (2015), New Museum Triennial, New York (2015), Whitney Biennale 2014, Whitney Museum of American Art, New York (2014), Kunsthalle Fridericianum, Kassel (2013), Artists Space, New York (2013), Kunsthaus Bregenz (2013), White Columns, New York (2011).

Walter Pichler

*1936 Südtirol, † 2012 Wien

Einzelausstellungen (Auswahl): Haus der Kunst, München (2023), Museum der Moderne Salzburg (2022), Belvedere 21, Wien (2016, 2013), Städel Museum, Museum für angewandte Kunst, Wien (2011), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien (2001), Stedelijk Museum, Amsterdam (1998), Israel Museum, Jerusalem (1978), Kestner-Gesellschaft, Hannover (1977), MoMA PS1, New York (1975), Museum of Modern Art, New York (1967).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien (2024), Metropolitan Museum of Art, New York (2018), Kunsthaus Graz (2023), 57. Biennale, Venedig (2017), Museum der Moderne Salzburg (2016÷17), Centre Pompidou, Paris (2016), Museum of Modern Art, New York (2013), 13. Istanbul Biennale (2013), documenta 7, Kassel (1982), documenta 6, Kassel (1977), documenta 5, Kassel (1972), 34. Biennale, Venedig (1968).

Rudolf Polanszky

*1951 Wien, lebt in Wien

Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie Krinzinger, Wien (2026), Almine Rech, Shanghai (2021), Gagosian, New York (2020), Almine Rech Bruessels, Brüssel (2019), Secession, Wien (2018), Galerie Charim, Wien (2017), Zeit Kunst, Krems (2015), Museo Madre, Neapel (2015), Galerie Konzett, Wien (2012, 2009, 1990), Ancient & Modern, London (2010).

Gruppenausstellungen (Auswahl): HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), Hai Art Museum, Shanghai (2025), Albertina Modern, Wien (2020), Centre Pompidou, Paris (2019), Rubell Museum, Miami (2019), Kunsthalle Wien (2019, 2011), Lentos Kunstmuseum, Linz (2018), 57. Biennale von Venedig (2017), 21er Haus, Wien (2016), Belvedere 21er Haus, Wien (2016, 2014), Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mumok), Wien (2010), Neue Galerie Graz (2007), Biennale, Venedig (2007), Künstlerhaus Wien (2002). 

Dieter Roth

*1930 Hannover, † 1998 Basel

Einzelausstellungen (Auswahl): Galerie Konzett, Wien (2025), MCA Museum of Contemporary Art Chicago, Chicago (2024), Kunsthaus Zug (2023), Hauser & Wirth, St. Moritz (2022), Galerie Buchholz, Köln (2022), National Gallery of Iceland, Reykjavík (2022), Hauser & Wirth, Zürich (2019, 2018), Galerie Papillon, Paris (2013), Museum Ostwall, Dortmund (2016), Camden Art Centre, London (2013), Museum der Moderne Mönchsburg, Salzburg (2012), Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart (2009), Gladstone Gallery, New York (2008), Museum für angewandte Kunst, Wien (2006), Museum of Modern Art, New York (2004), Museum Ludwig, Köln (2003), Schaulager, Basel (2003), Staatsgalerie Stuttgart (2000), Museu d’Art Contemporani de Barcelona (2001), Galerie Littmann, Basel (1989), European Gallery, San Francisco (1973).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Kunsthalle Mannheim, Mannheim (2026), Kunstmuseum Solothurn, Solothurn (2026), Kunstmuseum Stuttgart, Stuttgart (2025), MAKK Museum für Angewandte Kunst Köln, Köln (2024), mumok, Wien (2024), Archives of Ontario, Toronto (2024), Residenzschloss Dresden, Dresden (2023), Kunstmuseum Bonn, Bonn (2022), Kunstmuseum Bern, Bern (2011), documenta 11, Kassel (2002), 48. Biennale von Venedig (1999), documenta 6, Kassel (1977), documenta 4, Kassel (1968).

Agnes Scherer

*1985 Lohr am Main, lebt und arbeitet in Berlin und Salzburg

Einzelausstellungen (Auswahl): Salzburger Kunstverein, Salzburg (2026), Sans titre, Paris (2025), Sadie Coles, London (2024), ChertLüdde Berlin (2024), ), Kunsthalle Wien (2023), PAGE, New York (2022), Kunstverein Düsseldorf, Düsseldorf (2021), Sans titre, Paris (2025, 2022, 2020), ChertLüdde, Berlin (2021, 2024), Cabaret Voltaire, Zürich (2020), 1646, Den Haag (2020), Kinderhook & Caracas, Berlin (2019), TRAMPS, New York (2018).

Gruppenausstellungen (Auswahl): Moderna Museet, Stockholm, (2026), HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), 12th SITE SANTA FE International, Santa Fe (2025), Museum of Modern Art, Warschau (2024), Sans titre, Paris (2024), Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2023), CAL, Charleroi (2022), Kunstverein Düsseldorf, Düsseldorf (2019), Sans titre, Paris (2018, 2017).

Tiffany Sia

*1988 Hongkong, lebt in New York

Einzelausstellungen (Auswahl): Kunsthalle Wien, Wien (2026), KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2026), Stanford University, Stanford (2025), Mudam Luxembourg, Kirchberg (2025), Maxwell Graham Gallery, New York (2024), ajh​.pm, Bielefeld (2023), Felix Gaudlitz, Wien (2022), Artists Space, New York (2021), Schinkel Pavillon, Berlin (2021).

Gruppenausstellungen (Auswahl): HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), Asia Culture Center, Seoul (2026), Museum Brandhorst, München (2026), MoMA PS1, New York (2026), Hessel Museum of Art, Bard College, Annandale-On-Hudson, New York (2025), Felix Gaudlitz, Wien (2025), Maxwell Graham Gallery, New York (2024), Museum of Modern Art, New York (2023), Seoul Museum of Art, Seoul (2022),  Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2022), Art at a Time Like This, New York (2020), Chinatown Soup, New York (2019).

Franz West

*1947 Wien, † 2012 Wien

Einzelausstellungen (Auswahl): David Zwirner, Paris (2023), Galerie Thoman, Wien (2022), CAC Málaga, Málaga (2021), Gagosian, New York (2021), Tate Modern, London (2019), Centre Pompidou, Paris (2018), Gagosian, Genf (2017), Hepworth Wakefield (2014), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig (mumok), Wien (2013), Gagosian, Rom (2010), Baltimore Museum of Art (2008), Baltimore Museum of Art (2008), Kunsthaus Bregenz, Bregenz (2003), Museo Reina Sofía, Madrid (2001), Museum of Modern Art, New York (1997), Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien (1996), Secession Wien (1987).

Gruppenausstellungen (Auswahl): mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Wien (2024), Kunsthaus Zürich, Zürich (2022), 54. Biennale von Venedig (2011), documenta 12, Kassel (2007), 50. Biennale, Venedig (2003), documenta 10, Kassel (1997), documenta 9, Kassel (1992), 44. Biennale von Venedig (1990), documenta 7, Kassel (1982).

Ingrid Wiener

*1942 Wien, lebt und arbeitet in Kapfenstein, Steiermark

Einzelausstellungen (Auswahl): Barbara Wien, Berlin (2026), Marta Herford, Herford (2025), Kunsthalle Bremerhaven, Bremerhaven (2023), Museum Hartberg, Hartberg (2020), Barbara Wien, Berlin (2019, 2015, 2011, 2006, 2001), Galerie Lisa Cooley, New York (2016), Musee dÁrt moderne, Paris (2014), Power Station of Art, Shanghai (2014), Neue Galerie Graz am Landesmuseum Joanneum, Graz (2006).

Gruppenausstellungen (Auswahl): HALLE FÜR KUNST Steiermark, Graz (2026), Ausstellungshaus Spoerri, Haderdorf am Kamp, (2023), Galerie Babara Wien, Berlin (2018), Charim Galerie, Wien (2017, 2015), Musee dÁrt moderne, Paris (2014), Kunsthaus Weiz, Weiz (2013), Kunsthalle Berlin, Berlin (2010), Galerie Charim, Wien (19982007), Ausstellungen u.a. MAC Marseille, Secession Wien, Schaulager Basel, Museum Ludwig Köln, MOMA New York (197497).

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